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Schneiderbauer siegt in Brunn/Gebirge
Der Topgesetzte blieb beim Isospeed Sonnehaus Weihnachtsturnier ohne Satzverlust.

Mit dem Ende des Tennisjahres 2006 kann Martin Schneiderbauer durchaus zufrieden sein: Seine letzten zehn Matches gewann der 24-jährige Oberösterreicher, damit seine letzten beiden Turniere, nach St. Pölten Ende November blieb er nun auch in Brunn/Gebirge erfolgreich.
Schwerster Brocken zu Beginn ...
Schneiderbauer blieb beim traditionellen Weihnachtsturnier des TC Finanz Perchtoldsdorf ohne Satzverlust; die schwerste Aufgabe war die erste: Da war der ATP-erprobte Burgenländer Georg Novak zu überwinden. Halbwegs eng wurde es erst wieder im rund zweistündigen Endspiel: Markus Krenn verlangte Schneiderbauer beim 7:5, 6:4 doch einiges ab.
... und ein ähnlich schwerer im Finale
Im ersten Satz wehrte der Niederösterreicher bei 4:5 aus seiner Sicht noch einen Satzball ab, Schneiderbauers insgesamt dritte Chance auf den Satzgewinn bei 5:6 konnte Krenn aber nicht mehr kontern. Beim Stand von 4:5 geriet Krenn bei eigenem Aufschlag diesmal sogar mit 0:40 in Rückstand, machte aber nur die nächsten zwei Punkte. Schneiderbauers Titelgewinn war damit perfekt.
Bei Drama verkühlt
Das dramatischste Duell des Turniers war im Viertelfinale zu sehen: Marc Pichler lag nach verlorenem ersten Satz im zweiten gegen den auf zwei gesetzten Max Krammer bereits 5:3 und 40:0 voran, verabsäumte es aber zunächst, den Entscheidungssatz herbeizuführen. "Ich hab zwei, drei schlechte Stops gespielt und rasch drei Games verloren, er war sogar mit Break 6:5 vorne. Zum Glück hab ich mich ins Tiebreak gerettet und dort zwei oder drei Matchbälle abwehren können", schilderte Pichler die dramatischste Phase der Begegnung. Nachdem "Marquitos" zu Beginn des dritten Satzes einige knappe Games gewann, war Krammers Widerstand dann gebrochen. Tags darauf endete der Erfolgslauf Pichlers abrupt: Eine plötzlich auftretende Verkühlung machte ein Antreten gegen Krenn unmöglich.
mw/sw
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