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Schmölzer in Tschechien schon im Halbfinale
Armin Sandbichler verpasste den Sprung unter die letzten vier.

Beim 15.000 Dollar-Future im tschechischen Ort Vendryne wurden die Nummern eins und zwei der Setzliste am Freitag jeweils von ÖTV-Vertretern gefordert. Der Vergleich endete 1:1. Armin Sandbichler unterlag im Viertelfinale dem aufstrebenden Briten Joshua Goodall (ATP 246), der sich heuer für zwei Grand Slam-Hauptbewerbe qualifizierte, mit 5:7, 3:6. Patrick Schmölzer machte es besser: Der Steirer eliminierte den auf zwei gereihten Tschechen Lukas Rosol hauchdünn mit 6:3, 3:6, 7:6 (5). Rosol stand heuer immerhin bereits in sechs Future-Endspielen.
Wie der Vater, so der Sohn: Die nächste Legende?
In seinem ersten Halbfinale seit Juli fordert Schmölzer einen Spieler mit bekanntem Namen: Sergei Bubka, Sohn der gleichnamigen Stabhochsprung-Legende. Der 19-jährige Junior schaffte es im Vorjahr in der Jugend-Weltrangliste bis auf Platz vier. Bei den Herren hat sich der Ukrainer bereits gut etabliert, Bubka steht knapp vor den Top 400. Im November bezwang er bei seinem Heimturnier in Dnepropetrowsk mit dem Italiener Daniele Bracciali einen Top-100-Mann und ATP-Turniersieger der fast schon abgelaufenen Saison.
Erster Future-Titel für Schmölzer?
Im Doppel-Bewerb hat Schmölzer mit Bubka schon Bekanntschaft gemacht. Der Ex-Südstädter unterlag im Viertelfinale mit Christian Magg dem Russen Konstantin Kravchuk und Bubka mit 4:6, 2:6. Sollte sich Schmölzer im Einzel revanchieren, stünde der 22-Jährige erstmals seit seiner - verloren gegangenen - Finalpremiere im Mai des Vorjahres wieder in einem Endspiel. Doch schon mit dem Halbfinaleinzug hat Schmölzer sechs ATP-Punkte gesammelt. Er wird sich damit in der Weltrangliste von Platz 830 aus um rund 85 Positionen nach vorne schieben. Die Vorzeichen für weitere Verbesserungen stehen übrigens bestens: Patrick hat bis Juni 2007 nur zwei Zähler zu verteidigen.
mw
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