Israel: Andi Haider-Maurer knackt die Top 500

Erfolgserlebnisse für "AHM". Christoph Steiner und Eva-Maria Hoch sind hingegen bereits ausgeschieden.

Seinen vierten nationalen Titel in Folge holte Mario Haider-Maurer am Dienstag in Bergheim. International sorgt diesmal sein jüngerer Bruder Andreas für Aufsehen. Der Niederösterreicher erreichte beim 10.000 Dollar-Future von Ramat Hasharon die Runde der letzten acht. "AHM" bezwang zum Auftakt den Russen Mikhail Elgin in drei Sätzen und ließ am Mittwoch einen klaren 6:2, 6:2-Sieg über den israelischen Lokalmatador Amir Weintraub folgen. Der aktuell auf Weltranglistenposition 505 geführte 19-Jährige hat damit zwei Punkte sicher und wird erstmals in die Top 500 der ATP einziehen.

Qualifikant als nächste Aufgabe
Mit den Erfolgen in der zehn Kilometer von Tel Aviv entfernt gelegenen Stadt hat Andi Haider-Maurer eine fünf Spiele währende Niederlagenserie beendet. Sein letztes Match hatte er Anfang September gewonnen, damals war er in der bulgarischen Hauptstadt Sofia ins Semifinale vorgedrungen. Um auch in Ramat Hasharon in die Vorschlussrunde einzuziehen, bedarf es eines Sieges gegen den kroatischen Qualifikanten Marin Bradaric. Der befindet sich in guter Form: Bradaric stand zuletzt zum zweiten Mal in seiner Karriere in einem Future-Finale.

Gemischte Erfolge
Weniger gut erging es dem zweiten ÖTV-Vertreter bei den Herren. Südstädter Christoph Steiner wurde die Nummer zwei Ivan Dodig (BIH) zugelost, dem der Tiroler mit 2:6, 5:7 unterlag. Im Doppel nahmen Steiner und Andi Haider-Maurer in Runde eins zwar die Top-Paarung raus, im Viertelfinale war aber Endstation. Beim parallel ausgetragenen Damen-Turnier ging nur eine heimische Spielerin an den Start: Eva-Maria Hoch. Die Staatsmeisterin von 2004 überstand in Einzel und Doppel jeweils die erste Runde, danach kam am Mittwoch in beiden Bewerben nach einem 4:6, 3:6 das Aus.

mw


Die tennisweb.at-Raster aus Ramat Hasharon:
Damen
Herren
Herren-Doppel
Damen-Doppel


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