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Ohne Geldsorgen zur Spitzenspielerin
Das kostet eine Tennissaison. ÖTV unterstützt Niki Hofmanova 2007. Plus: Video von Niki 2006.

Beim jährlichen Meeting des Projekts "Niki Hofmanova – Ein Versprechen für die Zukunft", das am 21. November in Steinbrunn im Burgenland abgehalten wurde, erfuhr man viel Interessantes. So wurde beispielsweise das Budget der jungen Burgenländerin offen gelegt, das Tennisjahr 2006 kostete etwa 90.000 Euro.
Investoren zahlen und werden bezahlt
Die Summe wird von diversen Sponsoren aufgestellt. Das Konzept von Hofmanova-Manager Raimund Stefanits: Investoren unterstützen Niki Hofmanova sechs Jahre lang finanziell (von 2004 bis 2009). Danach zahlt Hofmanova fünf Jahre lang einen Teil ihrer Einnahmen an die Förderer zurück. Vorausgesetzt natürlich, die 15-jährige schafft den Sprung auf die Damentour. Davon ist sie selbst überzeugt: "Wenn ich unverletzt bleibe und weiter hart arbeite, werde ich eine Spitzenspielerin."
Verband zahlt
Auch ÖTV-Generalsekretär Peter Teuschl war einer der geladenen Gäste und kündigte an, Österreichs Nachwuchshoffnung im nächsten Jahr unter die Arme greifen zu wollen: "Der ÖTV wird Niki Hofmanova, Tamira Paszek und Melanie Klaffner finanziell unterstützen – es gibt aber Auflagen. Die wichtigste: Sie müssen für das österreichische FedCup-Team zur Verfügung stehen und im Bedarfsfall für Österreich spielen." Zahlen nannte Teuschl nicht.
Top 10 und Top 500
Hofmanova, die sich heuer von Platz 187 auf Rang 22 im Juniorenranking vorarbeiten konnte und seit dieser Woche ein Damenranking besitzt, hat für die nächste Saison hohe Ziele. Die Marschroute der Hornsteinerin setzte ihr Trainer Jan Kukal fest: "Niki muss 2007 in die Top Ten der Jugendweltrangliste kommen und ein Damenranking von 500 erreichen."
Niki Hofmanova-Homepage: www.nikihofmanova.at
PR
Video Niki Hofmanova 2006
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