|
Dnipropetrowsk: Koubek besiegt auch den schwächelnden Altstar
Greg Rusedski ist geschlagen: Österreichs Nummer zwei Stefan Koubek erreichte beim hochdotierten Challenger in der Ukraine das Viertelfinale.

Im dritten Anlauf auf Hartplatz hat's geklappt: Stefan Koubek bezwang im Achtelfinale des 125.000 Dollar+H-Challengers von Dnipropetrowsk Aufschlagkanone Greg Rusedski mit 3:6, 6:3, 6:3. Eine Premiere, denn die beiden bisherigen Duelle auf Hartplatz waren jeweils an den Briten gegangen. Das einzige Match auf Sand hatte hingegen Koubek 2004 beim Daviscup in Pörtschach für sich entschieden.
Auf und Ab mit "Happy End"
Gegen seinen Doppelpartner Konstantinos Economidis hatte Koubek in der Ukraine seine erste Partie mit 6:1, 6:4 gewonnen. Ganz im Gegensatz zu diesem Spiel erwischte Koubek gegen Rusedski einen Albtraumstart. Der erste Satz war nach einem 0:5-Rückstand trotz starker Aufholjagd gelaufen. Im zweiten Durchgang lag Koubek rasch 3:0 voran und hielt den Vorsprung bis zum Schluss. Ein Break des Kärntners im ersten Game des letzten Satzes konnte Rusedski noch wettmachen, einen zweiten Aufschlagverlust trotz Chancen aufs Rebreak bei 3:2 nicht mehr. Koubek vergab zwar noch drei Möglichkeiten zum 5:2, hielt aber anschließend sein Service und fixierte den Sieg mit einem weiteren Break.
Rusedski nicht mehr Top 200
Wie hoch Stefans insgesamt zweiter Erfolg über den ehemaligen Weltranglisten-Vierten einzuschätzen ist, lässt sich schwer abschätzen. Fest steht aber: Rusedski steckt heuer in einer tiefen Krise. Der in Montreal geborene 33-Jährige hat als bestes Resultat ein Achtelfinale vom Masters Series-Turnier in Rom zu Buche stehen und belegt in der ATP-Rangliste derzeit nur Platz 201.
Stoppt Stefan den Newcomer?
Anders als Rusedski befindet sich Koubeks Viertelfinalgegner Aleksandr Dolgopolov am bisherigen Höhepunkt seiner Karriere. Der Ukrainer startete das Jahr nur als Nummer 1497 der Welt mit zwei ATP-Punkten und ist nun schon mehr als 1150 Ränge besser klassiert. Im Achtelfinale eliminierte Dolgopolov am Mittwoch Abend die Nummer zwei des Turniers, den ausgewiesenen Sandplatz-Spezialisten Filippo Volandri. Koubek wird's möglicherweise recht sein: Er hat gegen den Italiener eine 0:2-Bilanz.
mw
Die tennisweb.at-Raster aus Dnipropetrowsk:
Herren
Herren-Doppel
zurück zur Übersicht
|
|
|
|
|