"Hauptsache gewonnen": Fischer in Mansfield weiter

Philipp Oswald verpasste hingegen die Runde der letzten acht.

Martin Fischer hat auch sein zweites Match beim 15.000 Dollar-Future in der texanischen Stadt Mansfield in zwei Sätzen für sich entschieden. Der topgesetzte Vorarlberger bezwang bei durch Wind erschwerten Bedingungen den ukrainischen Qualifikanten Ivan Puchkarov mit zweimal 6:4. Schön zum Ansehen soll das Spiel nicht gewesen sein, ließ Fischer in die Heimat ausrichten, "aber am Ende zählt nur der Sieg."

Jetzt gegen Wimbledon-Semifinalist
Die erste schwere Prüfung könnte auf Fischer nun im Viertelfinale warten. Es gibt das erwartete Duell mit dem auf sechs gesetzten US-amerikanischen Lokalmatador Tim Smyczek. Der 18-Jährige aus Milwaukee stand im Jänner 2005 auf Position 14 der ITF-Jugendweltrangliste, erreichte bei den Junioren das Wimbledon-Halbfinale und das Viertelfinale der US Open. Bei den Erwachsenen sackte er im heurigen Mai in Florida seinen ersten Future-Titel ein.

"Ossi" überrascht nur einmal
Neben Fischer hatte auch Philipp Oswald am Donnerstag die Chance, ins Viertelfinale einzuziehen. Der Feldkircher bekam es nach seinem überraschenden Auftakterfolg über das kanadische Talent Philip Bester mit dem auf drei gereihten Südafrikaner Izak van der Merwe zu tun, Oswald unterlag mit 4:6, 2:6.

"Sand" heizt den Kollegen ein
Zu Mittag nach Ortszeit standen dann gleich drei Südstädter am Court: Die österreichischen Hallen- und Freiluft-Staatsmeister Fischer/Oswald trafen im Doppel-Halbfinale auf Armin Sandbichler und dessen ukrainischen Partner Aleksandr Nedovyesov. Letztere setzten sich dabei klar mit 6:2, 6:3 durch. Fischer: "Langsam spüre ich die lange Saison schon - vor allem im Doppel."

mw


Die tennisweb.at-Raster aus Mansfield:
Herren
Herren-Doppel


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