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Banja Luka: Mirnegg besteht als einziger Österreicher
Marco Mirnegg vermasselte Daniel Köllerers Tour-Comeback nach dessen Sperre. Auch Werner Eschauer ist beim 21.250 Euro+H-Turnier nicht mehr im Bewerb.

Am Mittwoch konnte der durch Regen unterbrochene Spielbetrieb beim Challenger in Banja Luka wieder aufgenommen werden. Den Österreichern tat die längere Wartezeit nicht allzu gut: Nur Marco Mirnegg überstand mit einem 6:3, 5:7, 6:4-Erfolg gegen den auf die Challenger-Tour zurückgekehrten Daniel Köllerer (ATP 237) die erste Runde. "Däni", der das letzte halbe Jahr von der ATP gesperrt gewesen war, hatte bereits vor der Partie ein schlechtes Gefühl: "Das ist das mit Abstand ungünstigste Los, das ich bei meiner Rückkehr auf die Tour bekommen konnte."
Eschauers Lauf gestoppt
Eine bittere Niederlage musste auch Werner Eschauer hinnehmen: Die Nummer 139 der Welt verlor gegen Marcelo Charpentier aus Argentinien, der mehr als 450 Plätze hinter "Esche" liegt und nur dank eines Protected Rankings im Hauptbewerb stand, 4:6, 5:7. Damit ist der Siegeslauf des Hollensteiners vorläufig unterbrochen: Bei seinen letzten Challenger-Starts in Kranj und Düsseldorf erreichte er einen Turniersieg und ein Semifinale.
Gute Auslosung für "Mirn"
Die Chance für den Einzug ins Viertelfinale könnte für Marco Mirnegg kaum besser sein. Sein nächster Gegner Igor Racic (ATP 1555) setzte sich zum Auftakt im Wildcard-Duell gegen seinen Landsmann Zlatan Kadric, der keinen ATP-Punkt besitzt, durch. Racic, der für Bosnien bereits Daviscup-Einsätze absolvierte, konnte seit Dezember 2001 bei 45 (!) Turnieren nur einen Hauptbewerbs-Sieg verzeichnen.
Keine Erfolgserlebnisse im Doppel
Der in der Weltrangliste auf den 460. Platz zurückgefallene Mirnegg könnte Punkte gut gebrauchen, um den Verbleib in den Top 500 abzusichern. Zudem kann er sich in Banja Luka zur Gänze auf das Einzel konzentrieren, denn im Doppel scheiterte er mit Werner Eschauer gegen Giancarlo Petrazzuolo/Simone Vagnozzi aus Italien 1:6, 2:6. Daniel Köllerer war mit dem Deutschen Alexander Satschko auf eins gesetzt, doch die beiden gaben in der ersten Runde w.o. - der Grund: Rückenbeschwerden bei Satschko.
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