Wallsee: Wer soll Tkalec stoppen?

Die härtesten Widersacher des Slowenen beim hochdotierten Event im Mostviertel sind mit Steiner, Titelverteidiger Neunteibl und Hirn bereits out. Bei den Damen legte Babsi Hellwig einen perfekten Start hin.

Es riecht nach Auswärtssieg: Superliga-Finalist Marko Tkalec führt das Feld beim ÖTV-Turnier der Kategorie IV+H in Wallsee an. Der ATP-Top-600-Mann der Sportunion Klagenfurt ist nach den ersten beiden Runden mehr denn je der Favorit auf den Titel. Weil Stefan Hirn zum Auftakt gegen Christian Kern und Marco Neunteibl im Achtelfinale gegen Markus Kanellos nach engen Fights stolperten, und weil Nummer zwei Christoph Steiner gegen Patrick Linke im zweiten Satz aufgab.

Tkalec wackelte bereits, fiel aber nicht
Der bestgereihte Gesetzte nach Tkalec ist nun Martin Schneiderbauer, zugleich nächster Herausforderer des Slowenen. Der startete übrigens zuerst gar nicht, weil kein Lucky Loser mehr für ihn gefunden wurde, ehe er dann gegen Hubert Hölzler auf den Court musste - und seine Mühe hatte: 6:4, 7:6 (6). Den Halbfinalplatz darunter machen sich der Salzburger Philipp Jelinek und ein wiedererstarkter Rainer Falenti aus. In der unteren Rasterhälfte stellte Alex Brudermann seine gute Form erneut unter Beweis. Er geht nun möglicherweise sogar als Favorit ins Spiel gegen die ehemalige Nummer 512 der Welt Markus Kanellos. Patrick Telawetz gegen Benjamin Klein lautet das vierte Match der Runde der letzten acht.

Hellwig gegen Schmidt als Viertelfinale
Stark besetzt ist in Niederösterreich auch der Damen-Bewerb der Kategorie V+H. Mit Barbara Hellwig, Marion Walter und Nicole Remis kann man vor Ort drei Damen aus den ÖTV-Top-10 bewundern, die ehemalige Nummer 391 der Welt Jennifer Schmidt ist die letzte Gesetzte. Die Niederösterreicherin startete wie die meisten Favoritinnen standesgemäß, in zwei Matches gab sie fünf Games ab. Ihre nächste Gegnerin untermauerte ihre Stellung als Nummer eins noch deutlicher: Vize-Staatsmeisterin und Vorjahresfinalistin Babsi Hellwig deklassierte nach einem Freilos Caro Forstner mit 6:0, 6:0. Als einzige Spielerin aus der Setzliste nicht mehr mit von der Partie ist Marlene Reichel: Die WAClerin unterlag der Tirolerin Isabella Reibmayr in zwei Sätzen.

mw


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