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Groß-Siegharts: Legner im Eiltempo unter die letzten acht
Bei den Austrian Open schaffte der Tiroler ohne Mühe den Sprung ins Viertelfinale. Für Adi Peinsith war gegen die Nummer zwei der Welt Endstation.

Martin Legner ist wie erwartet der letzte heimische Vertreter im Einzel des stark besetzten ITF-Kategorie 2-Events im niederösterreichischen Groß-Siegharts: Die aktuelle Nummer acht der Rollstuhltennis-Welt schlug nach einem Freilos in Runde eins, den Dänen Kenneth Kammersgard (ITF 173) problemlos mit 6:0, 6:1 und trifft nun im Viertelfinale auf den Franzosen Frederic Cattaneo.
Steiniger Weg zum ersten Austrian Open-Titel
Im Head-to-head steht es zwischen Legner und Cattaneo 1:1 ausgeglichen, das bislang letzte Duell konnte allerdings der in Le Mans lebende 27-Jährige für sich entscheiden. Gelingt dem Milser die Revanche für die im März erlittene Dreisatz-Niederlage (Cuneo), würde es voraussichtlich zu einer Neuauflage des Vorjahres-Endspiel kommen, wo Polens Nummer eins Tadeusz Kruszelnicki (ITF 5) in zwei Sätzen siegreich blieb und damit Legners ersten Austrian Open-Triumph noch vereitelte.
Peinsith zahlt Lehrgeld ...
In der oberen Hälfte des Tableaus scheint ein Halbfinal-Duell zwischen dem topgesetzten Robin Ammerlaan (ITF 2) und dem Tschechen Miroslav Brychta (ITF 12) vorprogrammiert zu sein: Letzterer wird vom Mossier-Bezwinger Piotr Jaroszewski (POL) herausgefordert, der Niederländer, der in seinem Auftaktmatch gegen den Fürstenfelder Adi Peinsith lediglich zwei Games abgab, isi gegen den Deutschen Steffen Sommerfeld auch in seinem Viertelfinale der haushohe Favorit.
... erhält aber eine zweite Chance
Im Doppelbewerb hat Peinsith erneut eine Auseinandersetzung mit der aktuellen Nummer zwei der Welt: Denn mit Partner Günther Jandrasits fertigte er in Runde eins das tschechisch-österreichische Gespann Jozef Dana/Hannes Steiner mit 6:2, 6:2 ab. Nächste Gegner sind die topgesetzten Ammerlaan/Legner.
Oranges Derby im Halbfinale
Die Damen sind bereits in der Vorschlussrunde angelangt - von den fünf heimischen Akteurinnen spielt in der Entscheidung allerdings keine eine Rolle. Für Anette Baldauf, Margit Fink und Österreichs Nummer eins Johanna Beyer (ITF 70) war im Viertelfinale Endstation, Brigitte Seyer und Henriett Koosz scheiterten bereits in Runde eins. Um die Finaltickets kämpfen somit die niederländische Titelverteidigerin Maaike Smit (ITF 5) und ihre Landsfrau Aniek van Koot (ITF 16), sowie die Deutsche Katharina Krüger und Agnieszka Bartczak (POL). Im Doppel hat aus Österreichischer Sicht nur noch das Duo Baldauf/Fink eine Chance auf einen Finalplatz.
mm
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