Pörtschach 2: Fischer bleibt die einzige heimische Hoffnung

Sieben Österreicher waren am Mittwoch im Achtelfinale des 10.000 Dollar-Turniers angetreten. Lediglich Martin Fischer meisterte diese Hürde bravourös.

Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage traf Armin Sandbichler in Pörtschach auf seinen Südstadt-Kollegen Martin Fischer. Diesmal war für ihn bei der 2:6, 0:6-Niederlage noch weniger zu holen als beim letzten Mal. Beim sonntägigen Finale des ersten Pörtschach-Events konnte Armin immerhin noch einen Satz verbuchen. Somit liegt Martin im direkten Vergleich bereits mit 3:0 in Führung und wahrt die Chance auf seinen zweiten internationalen Titel in Serie. Im Viertelfinale bekommt er es mit dem Tschechen Martin Vacek zu tun, der sich gegen die Nummer eins Stefan Wiespeiner 6:2, 7:5 durchsetzte. Vor drei Jahren waren Fischer und Vacek bereits einmal in Österreich aufeinander getroffen – damals blieb letzterer in Kramsach in zwei Sätzen erfolgreich. Doch für den Vorarlberger stehen die Chancen auf den achten Sieg en suite nicht schlecht - in der Vorwoche fiel der Tscheche Armin Sandbichler mit 4:6, 5:7 zum Opfer.

Kein Tag der Österreicher
Eine negative Überraschung lieferte diesmal Andreas Haider-Maurer. Der an drei gesetzte Zwettler musste sich dem Slowenen Blaz Kavcic 7:6 (2), 4:6, 2:6 geschlagen geben. Davor hatte der 19-Jährige unter anderem mit dem Einzug in die zweite Kitzbühel-Runde und dem Future-Sieg in Telfs seine Form mehrmals unter Beweis gestellt. Neben Haider-Maurer, Sandbichler und Wiespeiner mussten sich auch noch Thomas Holzmann, Yannick Weihs und Christoph Steiner vom Einzel-Bewerb verabschieden. Für Sandbichler/Steiner bleibt immerhin noch das Doppel, in dem sie nach zwei Siegen über heimische Duos ins Halbfinale einzogen. Unsere Nachbarn aus Tschechien dürften sich in Pörtschach recht wohl fühlen. Nicht weniger als vier von ihnen stehen in der Runde der letzten acht – drei davon setzten sich gegen heimische Akteure durch.

as


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