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Tag der Südstädter: Alle fünf in Pörtschach weiter
Neben Andi Haider-Maurer schaffte am Dienstag auch Christian Kloimüllner beim Heim-Future am Wörthersee den Einzug ins Achtelfinale.

Sieben Mann stellt Österreich beim 10.000 Dollar-Turnier von Pörtschach in der Runde der letzten 16. Unter ihnen: die Nummer eins Stefan Wiespeiner. Der Grazer war von einer erfolglosen zweiwöchigen Challenger-Tour in Russland gekommen. In der Heimat läuft es nun anscheinend wieder besser: Der aufstrebende Kristijan Mesaros wurde zum Auftakt mit 6:1, 6:4 abgefertigt. Mit Marko Pazman wartet auf "Wiesi" bereits der nächste kroatische Qualifikant. Pazman profitierte allerdings in Runde eins von einer Handverletzung bei Ladislav Svarc. Der in Niederösterreich Meisterschaft spielende Slowake erreichte erst letzte Woche das Finale des St. Pölten-Futures.
Nur "Ossi" war gefordert
Nicht nur Stefan Wiespeiner ist in Pörtschach noch dabei, auch die restlichen vier des Südstädter-Quintetts feierten am zweiten Hauptbewerbstag Siege. Martin Fischer (2) hatte es gegen Christoph Lessiak am eiligsten: 6:1, 6:2 über den Kärntner Lokalmatador. Ein Game mehr gab Vize-Staatsmeister Armin Sandbichler ab: 6:2, 6:2 über Österreichs besten ITF-Jugendlichen, den weiterhin nicht ATP-gereihten Niederösterreicher David Simon. Während Christoph Steiner den Schweden Henrik Norfeldt in zwei Sätzen bezwang, musste Philipp Oswald als einziger über die volle Distanz gehen. Der Vorarlberger eliminierte den slowenischen Lucky Loser Miha Mlakar mit 2:6, 6:3, 6:2.
Diesmal nicht: Kamitz draußen
Drei Matchbälle hatte Christian Kloimüllner in St. Pölten vergeben, und damit auch die Chance auf seinen zweiten ATP-Punkt. Was in Niederösterreichs Landeshauptstadt nicht gelang, glückte nun aber beim Austria F8. Der aus der Qualifikation gekommene 19-Jährige schlug den Belgier Yannick Mertens mit 6:4, 6:3. Andi Haider-Maurer entschied bereits am Montag das Geschwister-Duell gegen Mario für sich, da sein Bruder im ersten Satz aufgab. Nicht mehr dabei ist diesmal der Salzburger Gerald Kamitz. Der St. Pölten-Viertelfinalist unterlag mit 2:6, 3:6 dem auf vier gereihten Gordan Peranec, den er letzte Woche noch knapp besiegt hatte.
Septett kann zu siebt bleiben
Obwohl noch sieben heimische Starter im Bewerb sind, kommt es am Mittwoch im Achtelfinale zu keinem einzigen Österreicher-Duell. Bis auf Fischer und Wiespeiner treten allerdings sämtliche verbliebene rot-weiß-rote Teilnehmer gegen Bezwinger der anderen gestarteten ÖTV-Profis an. Wie im Einzel ist Österreich auch im Doppel übrigens noch stark vertreten. Die Staatsmeister Fischer/Oswald stehen ebenso unter den letzten vier, wie Lessiak mit Miha Mlakar. Ein Finale mit immerhin drei Österreichern am Platz ist damit möglich.
mw
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