St. Pölten ist österreicherlos

Patrick Schmölzer scheiterte im Semifinale des Madainitennis Open 2006 in St. Pölten an Qualifikant Ladislav Svarc.

Mit Patrick Schmölzer ist beim 10.000 Dollar-Future in St. Pölten der letzte Österreicher im Semifinale gescheitert. Der Grazer unterlag dem Slowaken Ladislav Svarc mit 2:6, 3:6. Dabei hatte Patrick Probleme mit seinem Schlagarm, ließ sich bei 1:4 in Satz eins behandeln: "Ich hab Durchblutungsstörungen im Arm. Der Muskel macht zu, wenn ich zu viel spiele." Zu Beginn ging Schmölzer die Rallyes mit, machte aber mehr Fehler als sein Kontrahent. Im zweiten Set breakte der Slowake auf 1:0, danach tauchte der Steirer öfter am Netz auf und machte vorne auch die Punkte – aber zu spät. Der 21-Jährige führte seine Niederlage nicht auf die Verletzung zurück: "Ich hab kürzlich in der Liga auch gegen Svarc verloren. Er ist für mich auf Sand ein sehr unangenehmer Gegner, denn er kann auf Sand viele Bälle noch rausgrätschen."

Erreichte sein fünftes Future-Semifinale: Patrick Schmölzer.
Top 500 sollen auf Hartplatz fallen
Schmölzer, seit einem halben Jahr mit einer Liberte-Tätowierung am Arm geschmückt – "ich liebe die Freiheit", ist mit dem Erreichten zufrieden. Er stand in der niederösterreichischen Landeshauptstadt in seinem fünften Karriere-Semifinale auf Future-Ebene. "Weil ich bei einem Freund gewohnt habe, bleibt mir hier sogar etwas über." Die nächste Station des Steirers ist Pörtschach (zwei 10.000 Dollar-Futures). Danach steht Patricks "Heim-Challenger" in Graz auf dem Plan. "Ich möchte öfter Hartplatz-Turniere spielen. Der Belag liegt mir mehr." Gemeinsam mit Wolfgang Schranz will Schmölzer nach Graz vermehrt bei größeren Turnieren starten. "Es wäre fein, wenn ich bis Ende des Jahres die Top 500 knacken könnte."

Aus St. Pölten: Peter Robic


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