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Wieselburg: Schiechtl kämpft Hellwig nieder
Bei den Herren steht Vorjahressieger Christoph Palmanshofer souverän im Semifinale. Auch zwei "Lokalmatadore" sind noch dabei.

"Das ist wahrscheinlich der stärkste Damenbewerb in der Geschichte des Wieselburger Turniers. Ich glaube hier sind stärkere Spielerinnen als im FedCup-Team", schwärmte Turnierleiter Manfred Gruber während des hochklassigen Endspiels zwischen der topgesetzten Tina Schiechtl und der Nummer zwei Barbara Hellwig. Erstere hatte bereits am Vormittag im Semifinale der 12. Wieselburger Open mit Nicole Remis beim 6:2, 7:6 hart zu kämpfen, Hellwig musste gegen Elisabeth Bahn gar über drei Sätze gehen, um nach 2004 wieder ins Wieselburger Endspiel einzuziehen.
 | | Tina Schiechtl bleibt 2006 bei Turnieren in Österreich weiter unbesiegt. | |  |  | Hellwig niedergefightet
Über 2:30 Stunden waren die beiden am Platz gestanden und boten den etwa 60 Zuschauern, zeitgleich zum auf einem Großbild-Fernseher übertragenen Wimbledon-Finale, ein packendes Match. Schließlich setzte sich in Wieselburg die Favoritin aus Tirol, ebenso wie in London der Favorit aus Oberwil, mit 6:4, 4:6, 6:3 durch und feierte ihren zweiten nationalen Titel in diesem Jahr.
Palmanshofer sicher, Puck out
Bei den Herren fällt erst am Montag die Entscheidung über den Turniersieg, die Semifinalisten stehen jedoch bereits fest. Der Schlager steigt in der unteren Hälfte, wo der Triumphator des Wieselburger Tiebreak-Shootouts 2005, Christoph Palmanshofer, auf Jan Hebelka trifft: Der tschechische Topspieler des Wieselburger Nachbarvereins Purgstall kämpfte Philipp Puck (2) mit 7:6 (6), 7:5 nieder und wehrte dabei im Tiebreak des ersten Satzes bei 4:6 zwei Satzbälle ab. Das zweite Halbfinale bestreiten Kristopher Sotiriu und die Wieselburger Nummer eins Jakub Smid.
pb
Die tennisweb.at-Raster aus Wieselburg:
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Foto: Hans-Jörg Pointner
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