50:50-Titelchance für rot-weiß-rot

Am dritten Spieltag in Telfs wurden die letzten Acht ermittelt - vier davon kommen aus Österreich. Tommy Schiessling erreichte erstmals seit eineinhalb Jahren das Viertelfinale.

Der dritte Hauptbewerbs-Tag beim 10.000 Dollar-Future in Telfs brachte den Österreichern nur begrenzt Glück. Elf rot-weiß-rote Vertreter bestritten am heutigen Mittwoch Achtelfinals, nur vier davon schafften es eine Runde weiter. Erstmals seit eineinhalb Jahren zog Tommy Schiessling in die Runde der letzten Acht eines internationalen Turniers ein: Er besiegte Conny Gruber in drei Sätzen und steht somit im ersten Viertelfinale seit Jänner 2005 (damals glückte ihm das in Oberhaching).

Schmölzer braucht nur ein Game
Einen kurzen Auftritt hatte heute Mittwoch Patrick Schmölzer. Er profitierte von der Aufgabe Stefan Wiespeiners - der musste nach einem Game einem Hexenschuss klein beigeben. Ein Sieg fehlt Schmölzer damit nur mehr zur Einstellung seines besten Resultats in diesem Jahr (Semifinale in Slowenien im Mai). Nächster Gegner von Schmölzer ist übrigens Andi Haider-Maurer, der Lokalmatador Johannes Ager mit 6:1, 7:6 (2) besiegen konnte.

Sandbichler macht's kurz und schmerzlos
Der vierte rot-weiß-rote Viertelfinalist ist Österreichs letzter gesetzter und gleichzeitig souveränster Vertreter. Armin Sandbichler gab wie Andi Haider-Maurer noch keinen Satz ab, besiegte heute den US-Amerikaner Eric Hechtman 6:1, 6:1. Der Tiroler kam somit erst zum dritten Mal in diesem Jahr über ein Future-Achtelfinale hinaus, einmal holte er danach heuer schon einen Titel (Stettin Ende Februar), einmal erreichte er das Semifinale. Nächster Gegner: der topgesetzte Deutsche Bastian Knittel.

Österreichischer Triumph im Doppel fix
Ein Titel geht bereits fix ans Gastgeber-Land - der im Doppel. Dort befinden sich noch drei Paare im Bewerb, alle drei sind rot-weiß-rote Duos. Bereits im Endspiel stehen Christian Magg und Patrick Schmölzer, die Patrick Gamauf und Max Krammer in drei Sätzen besiegen konnten. Das Semifinale noch vor sich haben Martin Fischer und Philipp Oswald (nach einem 6:3, 6:4 gegen die Südstadt-Kollegen Armin Sandbichler und Christoph Steiner) sowie Andi Haider-Maurer und Christoph Palmanshofer, die auch von Stefan Wiespeiners Blessur profitierten und kampflos weiterkamen.

ap


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