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Pörtschach: Schiessling prolongiert Siegesserie
Nach dem Sieg beim ÖTV Kat. III-Turnier wechselt Thomas Schiessling – zumindest für ein Turnier – auf die Future-Tour.

Seriensieger Thomas Schiessling schlug beim drittgrößten Preisgeldturnier Österreichs zu. Er bezwang im Finale der Kelag Wörthersee Trophy 2006 (ÖTV Kat. III) den an vier gesetzten Walter Treu 6:7, 6:2, 6:1 und wurde somit in drei Tagen um 1800 Euro reicher. Eine Runde zuvor gab Mario Haider-Maurer gegen Schiessling beim Stand von 1:5 auf. Walter Treu, der im Semifinale Marc Pichler 6:2, 6:3 eliminierte, darf sich immerhin über den Trostpreis von 1200 Euro freuen.
"Walter spielt so schnell"
"Ich spiel' nicht gerne gegen ihn auf Sand", erklärte Schiessling nach dem Finale. "Und dann hat's auch vor dem Spiel noch geregnet – auch ein Vorteil für Walter: Er spielt so schnell, dass er auf jedem Boden Winner schießen kann. Und mein Spin verliert auf einem langsamen Platz an Wirkung. Zum Glück ist dann noch die Sonne rausgekommen ..."
Achter nationaler Turniersieg 2006
Schiesslings Siegesserie 2006 wird immer beeindruckender. Mittlerweile hält "Hackertom" in Österreich bei acht Turniersiegen in Folge, inklusive Staatsliga-Matches kommt er auf 45 Siege en suite auf heimischem Boden. Dazu kommen zahlreiche Siege in der deutschen und der französischen Liga. Verloren hat Tom 2006 überhaupt nur einmal: Bei einem Preisgeldturnier in der Schweiz im Jänner gegen George Bastl.
Chance auf Kitz-Wildcard lebt
In der ersten Juli-Woche geht Schiessling das erste Mal seit April 2005 wieder bei einem Future an den Start. In Telfs ist er mit einer Wildcard ausgestattet und sieht sich selbst als Mitfavoriten: "Da ist keiner dabei, den ich mir nicht zutrauen würde." Für den Tiroler geht es um viel: Gewinnt er das Future, wahrt er seine kleine Chance auf eine Hauptbewerbs-Wildcard für das ATP-Turnier in Kitzbühel. Denn der Staatsmeister erhält ein Freiticket für das Generali Open 2006 – unter der Bedingung, dass er am 10.7. 2006 unter den Top 900 der ATP-Rangliste steht. Dafür sind derzeit genau zwölf Zähler nötig, die man mit einem Future-Sieg holen kann. Aber sicher ist nichts: Siege in Telfs und bei den Staatsmeisterschaften vorausgesetzt – da Future-Punkte mit einer Woche Verspätung in die Rangliste aufgenommen werden, würde Tom erst am 17. Juli seine Punkte bekommen. Wie der ÖTV in diesem Härtefall entscheiden würde, bleibt abzuwarten.
Schmidt schlägt zu
Den Damen-Bewerb, der einen Tag nach dem der Herren zu Ende ging, holte sich Jennifer Schmidt. Die Niederösterreicherin, die seit Februar 2005 (österreichische Hallenmeisterschaften) kein ÖTV-Turnier bestritten hat, besiegte im Endspiel Kristin Schüler klar mit 6:4, 6:1 und sicherte sich damit den 600 Euro-Siegerscheck.
as/PR
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