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Superliga: Melzer und Co. eliminieren Altenstadt
Der TC Deutsch-Wagram setzte sich gegen die Vorarlberger knapp durch und fixierte damit den Gruppensieg. Ebenfalls den Sprung ins Obere Playoff geschafft haben Gmunden, Linz und Titelverteidiger Klagenfurt.

Für Österreichs Nummer eins Jürgen Melzer ist das Superliga-Jahr beendet. Bevor sich der Deutsch-Wagramer aber Richtung England verabschiedete um sich optimal auf die Rasen-Saison vorzubereiten, sicherte er seinem Deutsch-Wagramer Stammverein noch den Aufstieg ins Obere Playoff. Zwei Punkte steuerte die aktuelle ATP-Nummer 70 beim wichtigen 5:4-Erfolg gegen den TC ISB Altenstadt bei. Im Einzel deklassierte er Tobias Klein (GER) 6:1, 6:1, an der Seite von "Spin" Mlynarik zwang er das Vorarlberger Topdoppel Fischer/Oswald mit zweimal 6:4 in die Knie.
Klagenfurt schon im Finale?
Gegner der Niederösterreicher im Kampf um den Finaleinzug ist Titelverteidiger Union Klagenfurt. Die ohne Stefan Koubek angereisten Kärntner behielten am letzten Spieltag mit 7:2 klar die Oberhand über Stockerau. Deutsch-Wagrams Mannschaftsführer Heribert Elias sieht seine Mannschaft im Oberen Playoff interessanterweise als klaren Außenseiter: "Ausschlaggebend für unseren Halbfinaleinzug war sicher Jürgen Melzer, keine Frage. Leider kann er uns am Samstag nicht mehr helfen. Das heißt, unsere Chancen gegen Klagenfurt stehen gleich Null, selbst dann wenn sie erneut ohne Stefan Koubek antreten sollten."
Ein Oberösterreicher steht sicher im Finale
Das zweite Halbfinale bestreiten die beiden Oberösterreicher-Teams aus Gmunden und Linz. Die Stahlstädter, bei denen Daviscupper Alex Peya erstmals im Aufgebot stand, feierten am letzten Spieltag der Gruppe B einen klaren 7:2-Auswärtssieg beim BMTC. Seine zweite Niederlage in Folge kassierte dabei Marco Mirnegg. Die Nummer eins des ULTV unterlag Sascha Kloer 6:7, 3:6. Wenig Mühe hatten auch die Cracks vom Traunsee bei ihrem Gastspiel in Altmannsdorf - 5:1, die Doppel wurden gar nicht mehr ausgetragen.
"Olli" und "Däni" in einem Team? Unmöglich!
Gmundens Mannschaftsführer Peter Borbas ist dementsprechend glücklich: "Fantastisch, wir haben es auch ohne die Stars geschafft." Über die genauen Details, warum Dominik Hrbaty, Florian Mayer und Oliver Marach mit Abwesenheit glänzten schweigt sich Borbas aus. Nur soviel: "Der Deal mit Hrbaty ist geplatzt, Mayer hatte keine Lust, Dieter Kindlmann ist verletzt und Marach sagte mir, dass er nicht spielt wenn Köllerer auch spielt."
mm
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