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Portoroz: Österreicherduell im Viertelfinale
Beim 10.000 Dollar-Future in Slowenien stehen mit Patrick Schmölzer und Christian Magg zwei Österreicher in der Runde der letzten acht.

Insgesamt sieben Österreicher waren beim 10.000 Dollar-Turnier im slowenischen Portoroz am Start, zwei davon kämpfen noch um den Turniersieg. Einer der beiden wird im Viertelfinale auf jeden Fall auf der Strecke bleiben, da es zu einem rot-weiß-roten Duell kommt. Patrick Schmölzer (ATP 891) hat sich im bisherigen Turnierverlauf noch keine Blöße gegeben. Auch in seinem Zweitrundenmatch gegen den Italiener Matteo Marfia, der als Lucky Loser in den Hauptbewerb gekommen war, blieb der Steirer ohne Satzverlust und siegte mit 6:3, 6:1. In Runde eins war er gegen den Slowenen Erik Konig siegreich geblieben.
Dreisatz-Krimi gegen Nummer sechs
Etwas härter musste Christian Magg (ATP 785) kämpfen, um ins Viertelfinale einzuziehen. Nach seinem souveränen Auftaktsieg gegen den Qualifikanten Hubert Hölzler, wartete mit dem als Nummer sechs gesetzten Briten Daniel Brands, ein Spieler, der um 213 Plätze vor dem Österreicher in der Weltrangliste klassiert ist. Nach hartem Kampf setzte sich Magg schließlich im Tie-Brak des Entscheidungssatzes mit 9:7 durch.
Duell der Doppelpartner
Bereits dreimal in diesem Jahr haben Magg und Schmölzer gemeinsam einen Doppelbewerb bestritten. Nun stehen sie einander im Viertelfinale des Einzelbewerbs als Gegner gegenüber. Für Magg als auch für Schmölzer bedeutet der Viertelfinaleinzug das beste Ergebnis auf internationaler Ebene in diesem Jahr. Es ist überhaupt das erste Mal seit Juni 2005, dass Magg bei einem 10.000 Dollar-Future über die zweite Runde hinausgekommen ist. Damals schaffte er beim Turnier in Maribor den Einzug ins Halbfinale. Für Patrick Schmölzer ist es das erste Future-Viertelfinale seit September 2005, als er es in Göteborg bis in die Vorschlussrunde schaffte. Im Doppelbewerb von Portoroz waren die beiden nicht am Start, dafür aber Christoph Palmanshofer gemeinsam mit Christian Kern. Die beiden Niederösterreicher unterlagen im Viertelfinale der topgesetzten italienischen Paarung Mattia Livraghi/Matteo Volante mit 1:6, 1:6.
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