Dresden: Eitzinger nicht zu stoppen

Rainer Eitzinger steht nach einem Dreisatz-Erfolg gegen Benedikt Dorsch schon im Halbfinale des Dresden-Challengers.

Rainer Eitzinger ist beim 21.250 Euro+H-Challenger in Dresden weiterhin gut in Form und lässt sich auch durch Regenunterbrechungen (wie heute Freitag kurz vor Ende des ersten Satzes) nicht aus dem Tritt bringen. Der Tiroler musste im Viertelfinale gegen Special Exempt-Mann Benedikt Dorsch zwar über drei Sätze gehen, siegte allerdings mit 6:2, 1:6, 6:2 und steht damit schon im Halbfinale - dem ersten seit dem Turnier in San Luis Potosi vor einem Monat, das Eitzinger gewonnen hatte.

Jetzt kommt der Topgesetzte
Noch schwerer dürfte es allerdings im samstäglichen Halbfinale werden, wo mit dem Serben Janko Tipsarevic die Nummer eins des Turniers wartet. Und mit dem hat Eitzinger noch eine Rechnung offen: Zwei Mal trafen die beiden nämlich erst aufeinander, beide Male in der Qualifikation der Australian Open. Beide Male hatte Tipsarevic die Nase vorne, in diesem Jahr klar in zwei Sätzen, 2005 denkbar knapp mit 7:6, 6:7, 7:5. Im heurigen Jahr glänzte der Serbe erst einmal: Im Februar holte er sich den Challenger in seiner Heimatstadt Belgrad ohne Satzverlust. Zuletzt setzte es - inklusive Daviscup - fünf Niederlagen in Folge.

Neues Career High fix
Mit dem Einzug ins Semifinale hat Eitzinger sein bisheriges Career High von 187 schon mit Sicherheit unterboten. 22 Punkte bringt die Vorschlussrunde in Dresden, womit sich der Tiroler schon jetzt virtuell auf Platz 174 einreiht. Gelingt dem 22-Jährigen gar der Turniersieg, würde sogar der Einzug unter die besten 160 der Welt winken.

ap


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