Rom: Marach nach Kampf im Finale

Der Grazer schlug im Semifinale von Chris Guccione. Der erstmalige Einzug in die Top 100 ist damit so gut wie sicher.

Oliver Marach steht beim 21.250 Euro+H-Challenger von Rom im Endspiel. Der Grazer schlug in der Runde der letzten vier Aufschlagkanone Chris Guccione aus Australien mit 4:6, 7:6 (3), 6:4 und steht damit erstmals in dieser Saison im Finale. Das letzte Endspiel gewann Österreichs Nummer zwei im August des Vorjahres beim Challenger von Manerbio.

War das schon der große Schritt?
Am Anfang der Woche war stark damit zu rechnen, dass der Finaleinzug gleichzeitig ein Ranking in den Top 100 bedeuten würde. Doch die Lage spitzt sich zu: Direkte Konkurrenten wie Albert Portas und Justin Gimelstob in Estoril, Ivo Minar in Ostrau sowie Igor Kunitsyn in Telde spielen diese Woche stark auf. Der Kampf um einen Platz unter den besten 100 Tennisspielern ist noch nicht gänzlich entschieden.

Gegen Ungur um Turniersieg
Aber Oliver Marach hat auch im Endspiel gute Chancen. Sein Gegner ist der ungesetzte Rumäne Adrian Ungur, der in der ATP-Weltrangliste als Nummer 249 genau 137 Ränge hinter dem Steirer platziert ist. In Rom bestreitet der 21-Jährige das erste Challenger-Finale seiner Karriere, das einzige Duell mit Marach hat der Rechtshänder im Vorjahr in Montevideo jedoch gewonnen.

Doppelbelastung am Samstag
Um 13.00 Uhr bestreitet Marach sein Endspiel beim Challenger. Aber auch in der am Samstag beginnenden Qualifikation für das Masters Series-Turnier in Italiens Hauptstadt ist der Steirer im Einsatz. Dabei trifft Oli nicht vor 17 Uhr auf den Franzosen Anthony Dupuis. Viel Zeit zur Regeneration bleibt dem Österreicher dazwischen wohl kaum.

pb


Die tennisweb.at-Ergebnisse vom Challenger in Rom:
Herren
Herren-Doppel

Der tennisweb.at-Raster vom Masters-Series-Turnier in Rom:
Herren-Quali



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