0:1 - Bammer unterliegt nach dreistündigem Kampf

Sybille Bammer agierte im ersten Match des FedCup-Duells gegen Spanien aggressiv, aber glücklos.

0:1 lautet der erste etwas unerfreuliche Zwischenstand bei der FedCup-Partie zwischen Österreich und Spanien. Sybille Bammer hatte in der ersten Partie einen Sandplatz-Kampf zu absolvieren, fand gegen ihre iberische Gegnerin Lourdes Dominguez-Lino am Ende allerdings nicht die passenden Mittel und unterlag nach knapp drei Stunden Spielzeit mit 6:7, 6:3 und 3:6.

Das Anlaufen gegen eine Mauer
Dominguez-Lino zeigte sich vor allem am Anfang des Matches typisch spanisch: Sie agierte meist mehrere Meter hinter der Grundlinie, spielte hohen Topspin und verließ sich auf ihre schnellen Beine. Bammer hingegen versuchte, mit aggressivem Spiel die Spanierin unter Druck zu setzen - was oft nur zum Teil glückte: So drängte die Ottensheimerin die spanische Nummer zwei zwar oft bis an die Plane zurück, am Abschluss haperte es jedoch.

Chancen im ersten ungenützt
Dennoch hatte die ÖTV-Nummer eins schon in Satz eins die Chance, in Führung zu gehen: Bei 5:4 hatte sie Satzball, nützte diesen jedoch nicht. Und auch im späteren Tiebreak lag Bammer schon mit 5:2 vorne, nach fünf spanischen Punkten in Folge jubelte aber trotzdem Dominguez-Lino. Nach dem verdienten Satzausgleich lief Bammer im entscheidenden dritten Durchgang von Anfang an dem Break hinterher, Dominguez-Lino wurde jedoch gerade in der Schlussphase aktiver und spielte das Match nach Hause.

Hoffen auf Yvonne
In der zweiten Partie des Tages tritt Yvonne Meusburger gegen die spanische Nummer eins Anabel Medina Garrigues an. Die gilt gegen die Vorarlbergerin wohl als Favoritin, auch wenn es leichte Zweifel über den Gesundheitszustand von Medina Garrigues gibt: Sie hatte sich wegen einer Verkühlung am Donnerstag Abend beim "Official Dinner" entschuldigen lassen und ließ am Freitag auch die Vormittags-Trainingssession aus.

ap


Die tennisweb.at-Ergebnisse vom FedCup in Rocafort:
Damen
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