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Von Sharapova bis Ferrer: Man spielt weiß
Prince-Tipps des Bespanner-Königs - Teil 4: Top Ten bei den Damen, Top Ten bei den Herren: Der Prince O3 White.

In einer vierteiligen Serie stellt Erwin Enzinger, der langjährige Bespanner der österreichischen Daviscup- und FedCup-Teams, Top-Produkte von Prince vor. In Teil 4 präsentiert der Niederösterreicher den Prince O3 White.
Sharapova und Co. können sich nicht irren
Der O3 White ist seit Jahresbeginn das Arbeitsgerät von Maria Sharapova und Samantha Stosur, der Nummer eins der Doppelweltrangliste und Bezwingerin von Sybille Bammer bei den Australian Open 2006. Aber auch die Nummer zehn der Herrenweltrangliste David Ferrer schwört auf den O3 White. Der Schläger ist mit 300 Gramm (Midsize-Plus, 100 sq. Inch, 645 cm2) einer der leichtesten Turnierrahmen, der zwar vorwiegend auf der Damentour zum Einsatz kommt. Doch Enzinger meint: "Der Schläger ist vielseitig einsetzbar - er ist auch im Hobbybereich eine ausgezeichnete Wahl. Und wie David Ferrer beweist - auch für Top-Herrenspieler ist er geeignet." Das Saitenprofil wurde mit 16 Quer- und 19 Längssaiten gewählt, um mehr Geschwindigkeit und Drall auf den Ball zu übertragen. Das Rahmenprofil mit 19 mm oberhalb des Griffes, 21 mm beim Schlägerherz und 19 mm am Kopf des Schlägers, ist für die gute Kontrolle verantwortlich.
 | | O3 White: gut zu spielen, schön anzusehen. | |  |  | Erwins Saitentipp: "Ich würde die Prince Lightning Saite zum O3 White empfehlen. Sie ist mit einer Stärke von 1,3 mm robust, dennoch elastisch und mit 12,5 Euro pro 12 Meter, bzw. 150 Euro für die 200 Meter-Rolle auch günstig."
Die revolutionäre Technologie
Das Geheimnis der O3-Rackets von Prince ist klar ersichtlich – anstelle gewöhnlicher Ösen verfügen die Schläger über etwa fingergroße Öffnungen im Rahmen, so auch der White. "Die O3-Öffnungen werden in Brückenbauweise kreiert. Zwei separate Schlägerhälften, jede praktisch eine Aneinanderreihung von Viadukten, werden miteinander verklebt." Der Vorteil gegenüber anderen Schlägern liegt im vergrößerten Sweetspot – man spricht von der "Sweetzone". Diese ist um 54 Prozent größer als der Sweetspot. Der Trick: "Da die Saiten durch die breiten O3-Öffnungen geführt werden, bleiben sie beweglich, sind nicht so fixiert wie bei Schlägern mit Ösen."
Auch immer mehr Profis greifen zu Rackets mit O3-Technologie: Nikolay Davydenko, Guillermo Coria, David Ferrer - drei der besten zehn Spieler auf der Herrentour spielen mit einem der neuen Prince-Geräte. Auch Österreichs Nummer zwei Oliver Marach führt seine jüngsten Erfolge auf sein O3-Racket zurück. Kein Wunder also, dass auch Österreichs bestes Damendoppelpaar Sandra und Daniela Klemenschits interessiert ist umzusteigen. Im Herbst wollen die Salzburgerinnen intensiv testen.
Erwin Enzingers Experten-Tipp: "Achtung beim Bespannen der O3-Rackets, es bedarf einer kurzen Einschulung. Ungeschultes Besaiten kann zu einem verfälschten Bespanngewicht führen – zwei Kilo Abweichung sind keine Seltenheit."
Erwin Enzinger
Link: www.princesports.at
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