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Melbourne: Bammers Traum in drei Sätzen beendet
Sybille Bammer musste sich in der dritten Runde der Australian Open Samantha Stosur knapp in drei Sätzen geschlagen geben.

BAMMER - STOSUR
Das erneut sichere Spiel und die Tatsache, dass Sybille Bammer auch in Runde drei wieder weniger unerzwungene Fehler als ihre Gegnerin beging, verhalfen der österreichischen Nummer eins trotzdem nicht zum Sieg: Nach 2:13 Stunden Kampf in der Rod Laver Arena und einer 5:7, 6:4, 3:6-Niederlage gegen die Lokalmatadorin Samantha Stosur war Bammers Traum vom Achtelfinale bei den Australian Open beendet.
Späte Aufholjagd nicht mehr belohnt
Nach einem ersten Satz mit insgesamt sieben Breaks, der schließlich nach 54 Minuten an die Australierin ging, nutzte Bammer im zweiten das einzige Break zum Satzausgleich. In der Entscheidung startete Stosur stark, nahm der österreichischen Nummer eins zweimal in Folge das Service ab und führte somit schnell mit 5:1. Danach gelang Bammer zwar noch einmal das Rebreak, mit dem nächsten Servicegame beendete die 21-Jährige aus Goldcoast das Match jedoch.
Trotz Niederlage geht's steil bergauf
In der Weltrangliste wird Sybille Bammer trotz der Niederlage einen weiteren Satz nach vorne machen. Die Drittrunden-Premiere bei einem Grand Slam-Turnier bringt der Linkshänderin 62 Punkte, abzüglich des Vorjahresergebnis wird sie im nächsten Ranking 386,25 Punkte auf ihrem Konto haben. Dies würde im Moment Rang 63 bedeuten, auf die besten 50 fehlen noch gut 70 Punkte.
MELZER/KNOWLE - MALISSE/ROCHUS
Äußerst knapp liest sich die Statistik des Zweitrunden-Doppelmatches zwischen dem heimischen Topgespann Jürgen Melzer/Julian Knowle und dem belgischen Paar Xavier Malisse/Olivier Rochus. Mit vier zu zwei verwerteten Breakchancen entschieden die österreichischen Daviscupper jedoch den wichtigsten Aspekt für sich - und zogen dadurch auch mit 7:5, 6:4 in die dritte Runde der Australian Open in Melbourne ein.
Die Nerven hielten
Dabei lagen Melzer/Knowle schon in beiden Sätzen mit Break zurück. Im ersten holten die belgischen Roland Garros-Sieger von 2004 den ersten entscheidenden Vorsprung zum 4:3, wurden allerdings sofort wieder zurückgebreakt - und ein weiteres Mal zum 5:6. Im zweiten Durchgang ein ähnlicher Verlauf: Diesmal lagen Malisse/Rochus mit 3:2 und Break voran, wurden aber wieder gleich zurückgebreakt. Und abermals ging der Satz am Ende an das nervenstärkere österreichische Paar.
Es wird noch härter
In der Runde der letzten 16 wartet nun allerdings die am Papier härteste Prüfung bisher: Die schwedisch-australische Paarung Simon Aspelin/Todd Perry. Die beiden gaben wie Melzer/Knowle bisher noch keinen Satz ab, siegten in Runde zwei gegen die Spanier David Ferrer und Fernando Vicente allerdings nur knapp mit 6:4, 7:6.
Das Einzel aus den Augen verloren
In der Weltrangliste steht das auf Nummer acht gesetzte Gespann im Moment auf den Plätzen 17 und 18 - im Einzel sind allerdings beide nicht klassiert, beide konzentrieren sich mit wenigen Ausnahmen seit etwa vier Jahren auf das Doppel. Größte Erfolge dort: Turniersiege in Delray Beach und Memphis (mit Finalerfolg gegen die Bryan-Brüder) sowie fünf Finalteilnahmen 2005, auch vergangene Woche in Auckland kamen sie bis ins Endspiel.
ap
Die tennisweb.at-Raster aus Melbourne:
Herren-Quali
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Herren
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Herren-/Mixed-Doppel
Damen-Doppel
Foto: Michael Winkler
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