Bergheim-Future: Jelinek eliminiert Vorjahressieger

Zehn Österreicher stehen beim 15.000 Dollar-Future in Bergheim in der zweiten Quali-Runde. Stefan Wiespeiner fehlt nur noch ein Sieg zum Einzug in den Hauptbewerb.

Insgesamt 18 Österreicher waren in der Qualifikation der ersten Station des 15.000 Dollar-Futures in Salzburg-Bergheim am Start, und mehr als die Hälfte ist auch nach dem ersten Turniertag noch im Rennen um ein begehrtes Ticket für den Hauptbewerb.

Philipp gelingt Revanche
Die Überraschung des Tages lieferte Philipp Jelinek: Der Salzburger Lokalmatador eliminierte den Georgier Lado Chikhladze glatt mit 6:1, 6:4 und revanchierte sich somit für die im Vorjahr erlittene Niederlage im Quali-Finale der dritten Station. Die aktuelle Nummer 512 im ATP-Ranking konnte später sogar das Turnier für sich entscheiden.

Schmölzer nur mit einem Auge
Besonders hart kämpfen musste tennisweb.at-Kolumnist Stefan Hirn: Der Oberösterreicher bezwang den Amerikaner Philip Stolt in einem hart umkämpften Match mit 7:6 (4), 6:7 (4), 6:4 und trifft morgen Montag auf den Mario Tupy-Bezwinger Aleksandar Bajin (GER). Schmerzhafter das Aus von Patrick Schmölzer: Der Niederösterreicher musste vor seinem Match gegen Mario Haider-Maurer noch ins Krankenhaus weil sich ein Splitter in sein rechtes Auge verirrt hatte. Beim Stande von 1:6, 0:1 und einem geschwollenen Auge gab Patrick völlig entnervt auf.

Wiespeiner schon fast durch
Ebenfalls noch im Rennen sind Philipp Oswald, Matthias Feitsch, Gerald Kamitz, Thomas Holzmann, Andreas Haider-Maurer und Christoph Lessiak. Als einziger bereits zwei Partien hinter sich hat Stefan Wiespeiner. Der Grazer überließ zunächst dem Briten James Ward nur ein Game, ehe er auch Finnlands Niklas Bucht in drei Sätzen abfertigen konnte. Letzte Hürde vor dem Hauptbewerb ist nun der Tscheche Jan Marek.


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