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Matchverlauf Marach-Motomura
Für den Diensthabenden Samstag früh. Ich, Manuel, hatte diese Nacht die Möglichkeit ein paar Matches (u.a. Marach) zu verfolgen, wird in den nächsten Tagen aber wahrsch. nicht mehr möglich sein. Hab hier drinnen mitgeschrieben.

Motomura eröffnet, 0:1. Marach wehrt 6-8 Breakbälle ab, schafft noch das 1:1 (auch erst ca. 5. Chance verwertet). Break Marach, 2:1 (nach 1x Einstand). 3:1, Break 4:1, 5:1 (je zu 30). 3 Satzbälle Marach => 8 Punkte ensuite von Motomura auf 5:2, 0:40 => Deuce, aber doch Rebreak zum 5:3. 5:4 (zu 30).
Break 1:0, 2:0 (1/2 BB abgewehrt), 1 BBauf 3:0, aber 2:1. 3:1 => 3:4. 4:4. 4:5. 5:5.
MARACH – SOEDA
Harter Fight für Oli
Härter zu kämpfen, als erwartet hatte Österreichs Nummer zwei Oliver Marach gegen die Nummer 299 der Welt Go Soeda aus Japan. Der Grazer setzte sich gegen den sonst hauptsächlich auf Future-Ebene aktiven 21-Jährigen in 2:38 Stunden mit 6:7 (2), 7:5, 6:4 durch und steht im Qualifikations-Finale der Australian Open 2006. Dabei hatte es lange Zeit nicht gut für die Nummer 125 der Welt ausgesehen: Im zweiten Satz lag Oli rasch mit Break zurück – 4:2 und 5:3 hatte Soeda, die ehemalige Nummer 20 der ITF Jugendweltrangliste, schon geführt. "Er war sehr glücklich – acht Millionen Linienbälle aus dem Lauf ...", meinte Marach. Der kam zurück, gewann Satz zwei und zog in der Entscheidung schnell auf 4:1 davon. Bei 5:2 und Aufschlag des Japaners hatte die Nummer fünf der Setzliste dann den ersten Matchball, der ungenützt blieb. Bei 5:4 "verwertete" Oli den zweiten Matchball dank eines Vorhand-Fehlers seines Kontrahenten. "Hauptsache gewonnen!"
Japanischer Oldie wartet
Marach, der sich im Vorjahr erfolgreich durch die Qualifikation in Melbourne spielen konnte, bekommt es im Duell um einen Hauptbewerbsplatz mit dem 32-Jährigen Japaner Gouichi Motomura zu tun. Die Nummer 324 der Welt hat eine 3:1-Bilanz gegen Österreicher vorzuweisen. Zwischen 2000 und 2003 konnte Motomura Alex Peya, Marco Mirnegg und Herbert Wiltschnig besiegen. Lediglich Julian Knowle gewann sein Match gegen den Daviscupper Japans glatt. In Melbourne hatte Motomura mit Scott Lipsky (ATP 361) und Lars Übel (ATP 251) bisher keine herausragenden Gegner.
MEUSBURGER – SEQUERA
Zweiter Grand Slam-Hauptbewerb?
Einen 3:6, 6:1, 6:0-Sieg gegen die ehemalige Nummer 72 der Welt Milagros Sequera aus Venezuela konnte Österreichs Nummer zwei in der zweiten Qualifikationsrunde von Melbourne einfahren. Meusburger steht damit zum zweiten Mal in ihrer Karriere im Qualifikations-Finale eines Grand Slams. In Paris 2005 hatte es die Vorarlbergerin in den Hauptbewerb geschafft.
Die deutsche österreichische Meisterin
Um den Hauptbewerb geht es für Meusi gegen die Deutsche Stephanie Gehrlein. Die 23-Jährige ist in der Österreichischen Superliga beim 1. STC engagiert, mit dem sie heuer auch Mannschaftsmeisterin wurde. Erst im September gab es beim Match des STC gegen den TC ISB Altenstadt ein direktes Duell zwischen Meusburger und Gehrlein. Die Vorarlbergerin gewann ebenso in drei Sätzen, wie 2002 beim Challenger von Lenzerheide.
 | | Stefan ging nach 2:45 Stunden als Verlierer vom Platz. | |  |  | KOUBEK – REHNQUIST
Koubeks Kampf bleibt unbelohnt
Seinen zehnten Sieg in Folge konnte der Schwede Björn Rehnquist in der zweiten Qualifikationsrunde der Australian Open einfahren. Der 28-Jährige (im November aus der Qualifikation Sieger des Helsinki-Challengers) schlug den ein Jahr älteren Stefan Koubek mit 5:7, 6:4, 6:4 und blieb auch im zweiten Duell mit dem Kärntner siegreich. "Der Kerl rennt, wenn's sein muss, vier Stunden wie ein Duracell-Hase rechts und links", hatte Koubek im Vorfeld gemeint, 2:45 dauerte die Partie dann. Österreichs aktuelle Nummer vier hatte allerdings alle Trümpfe in der Hand, vier Spielbälle zur 5:4-Führung in Satz zwei blieben ungenützt. Im dritten Satz holte "Steff" dann einen 2:5-Rückstand noch auf, doch Rehnquist sicherte sich das letzte Game mit vier Winnern zu Null.
EITZINGER – TIPSAREVIC
Diesmal deutlich
Nicht mehr im Rennen um einen Hauptbewerbsplatz in Melbourne ist Rainer Eitzinger. Österreichs aktuelle Nummer fünf musste sich Serbiens Nummer drei Janko Tipsarevic mit 2:6, 2:6 geschlagen geben. Im Vorjahr war "Eitze" in der ersten Qualifikationsrunde von Melbourne in drei engen Sätzen am Serben gescheitert.
Fotos: Michael Winkler
PR
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