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Vier aus vier! Perfekter österreichischer Auftakt in Melbourne
Yvonne Meusburger, Stefan Koubek, Rainer Eitzinger und Oliver Marach überstanden Runde eins der Qualifikation beim ersten Grand Slam-Turniers des Jahres.

MARACH – MAMIIT
Nach Asiens Meister kommt der Nachwuchs
Mit 6:1, 6:3 verabschiedete Österreichs Nummer zwei Oliver Marach den Südost-Asiatischen Tennismeister Cecil Mamiit zum Qualifikationsauftakt in Melbourne. Die Nummer fünf der Qualifikation bekommt es nun mit einem weiteren Asiaten zu tun: Go Soeda aus Japan. Der 21-Jährige, der im Jahr 2002 unter den Top 20 der ITF-Jugendweltrangliste gestanden war, war bisher lediglich auf Future-Ebene erfolgreich, wo er 2005 zwei Turniere für sich entscheiden konnte. Mit Österreichern hat Soeda bisher nur negative Erfahrungen gemacht: 2003 hatte er im Doppel gegen die ÖTV-Gespanne Martin Slanar/Herbert Wiltschnig und Philipp Müllner/Herbert Wiltschnig jeweils den Kürzeren gezogen.
EITZINGER – MARRAY
Schlechter Start, tolles Finish
Auch Rainer Eitzinger überstand sein Erstrundenmatch in der Australian Open Qualifikation 2006. Der Tiroler setzte sich gegen den Briten Jonathan Marray mit 6:3, 6:1 durch und steht damit erstmals in seiner Karriere in der zweiten Qualifikationsrunde eines Grand Slam-Turniers. Zwar hatte "Eitze" gleich im ersten Game ein Break kassiert, die aktuelle Nummer 249 der Welt aus Stans ließ sich dadurch aber nicht beirren und glich im Head-to-head mit dem Weltranglisten-255. auf 1:1 aus. 2002 waren sich die beiden bereits einmal gegenüber gestanden.
Macht es Rainer diesmal besser?
In Qualifikationsrunde zwei trifft Eitzinger auf den Serben Janko Tipsarevic, an den er nicht die besten Erinnerungen hat. Bei Rainers bisher einzigem Grand Slam-Auftritt 2005 in Melbourne musste sich Österreichs aktuelle Nummer fünf mit 7:6 (4), 6:7 (4), 5:7 geschlagen geben.
KOUBEK – BLOOMFIELD
15:2 Breakbälle sprechen eine deutliche Sprache
76 Minuten benötigte Stefan Koubek, um den Melbourne-Debütanten Richard Bloomfield aus Großbritannien mit 6:4, 6:2 aus der Qualifikation zum ersten Grand Slam-Turnier des Jahres zu verabschieden. Der 29-jährige Kärntner ließ gegen den sieben Jahre jüngeren Briten, der oft ans Netz stürmte, nur zwei Breakbälle zu, erspielte sich selbst hingegen 15. Einzige knifflige Situation für Koubek: Nach einer 3:0-Führung im zweiten Satz kam Bloomfield auf 3:2 heran. Doch "Steff" spielte die Partie noch solide nachhause.
Gegner mit toller Serie
Ein harter Broken wartet auf Stefan in Quali Runde zwei. Der 29-jährige Bresnik-Schützling trifft im Routinier-Duell auf den 28-jährigen Schweden Björn Rehnquist. Sein bisher letztes Turnier vor den Australian Open gewann der Schwede aus der Qualifikation: Beim Helsinki-Challenger eliminierte er auch Stefan Koubek in drei Sätzen. "Der Kerl rennt, wenn's sein muss, vier Stunden wie ein Duracell-Hase rechts und links", schreibt Stefan in seinem Tagebuch. Koubek ist aber zuversichtich: "Wenn ich das spiele, was ich zur Zeit spielen kann, dann sollte ich auch diese Aufgabe schaffen."
MEUSBURGER – BLAHOTOVA
Meusburger nimmt erste Quali-Hürde locker
Mit zweimal 6:3 verabschiedete Yvonne Meusburger die Tschechin Olga Blahotova in der ersten Qualifikationsrunde. Damit blieb Österreichs Nummer zwei einer Serie treu: Seit den French Open 2005 hatte Yvonne bei jedem Grand Slam-Event zumindest ein Qualifikationsmatch für sich entscheiden können. In Melbourne ist die Vorarlbergerin nach 2005 erst zum zweiten Mal im Einsatz.
Jetzt gegen Ex-Top-100erin
Die nächste Gegnerin der an 17 gesetzten Meusburger ist Milagros Sequera aus Venezuela. Vor fast genau einem Jahr war die 25-Jährige auf ihrem Career-High von 72 gestanden, doch seither ist die Frau aus San Felipe bis auf Platz 159 abgerutscht.
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