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Keine ruhigen Weihnachtsfeiertage für Oli
Oliver Marach eröffnet die neue Saison, bevor sie eigentlich begonnen hat, und geht beim Challenger von Doha auf Punktejagd.

Die besinnlichste Zeit des Jahres verbringt Oliver Marach nicht daheim in Österreich, sondern auf der Arabischen Halbinsel im Scheichtum Katar. Dort findet vom Heiligen Abend bis Silvester in der Hauptstadt Doha ein 50.000 Dollar-Challenger und zugleich das einzige internationale Profi-Turnier der Woche statt.
Auftakt gegen Jan Minar
Wildcard-Spieler und Qualifikanten zählen für gewöhnlich zu den angenehmeren Formen des Einstiegs in den Hauptbewerb eines Turniers. Nicht unbedingt so in Doha, wo sich in der Qualifikation ehemalige Top 40-Spieler wie Younes el Aynaoui oder Arnaud di Pasquale tummeln - Gegner, denen Marach vorerst entgeht. Österreichs Nummer zwei bekommt in der ersten Runde mit dem Weltranglisten-323. Jan Minar den letzten direkt für den Hauptbewerb qualifizierten Akteur vorgesetzt.
Minar mag Österreich
Marach geht gegen Jan Minar, dessen jüngerer Bruder Ivo bereits in den Top 100 steht, von der Papierform her als Favorit ins Match. Der 24-jährige Tscheche ist jedoch nicht zu unterschätzen: Minar gewann im Vorjahr den Challenger in Graz-Seiersberg und wurde heuer im Mai beim 75.000 Dollar-Turnier von Zagreb erst im Endspiel von Top Ten-Mann Ivan Ljubicic gestoppt. Der einzige Österreicher, der Minar bisher in die Knie zwingen konnte, ist Philipp Müllner. Der Kärntner ist dafür verantwortlich, dass Minars Bilanz gegen Österreicher "nur" 12:4 steht.
Kurze Erholungsphase
Für Marach stellt der Doha-Challenger eine Vorbereitung auf das nächstwöchige erste ATP-Turnier 2006 an selbem Ort dar, wo der Steirer in der Qualifikation antreten möchte. Marachs Saisonvorbereitung fiel mit einer Dauer von vier Wochen relativ kurz aus: Erst Ende November war Oli von einer mehrwöchigen Südamerika-Tour zurück gekommen, die ihn bis auf ATP-Rang 127 katapultierte.
mw
Die tennisweb.at-Raster aus Doha:
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