"Die Stimmung war besser als je zuvor"
Der Initiator und Turnierdirektor der "größten Tennisparty der Welt", Raimund Stefanits, zieht Bilanz.

Zum Starterfeld: Ivanisevic, Baghdatis, Stepanek, Kohlschreiber, Koubek, Melzer, meint Stefanits: "Die Mischung war gut, aber glücklich." Das Sextett überzeugte sowohl am Court, als auch abseits vor allem mit Locker- und Offenheit. Glücklich vor allem, weil mit der Verpflichtung von Daviscup-Sieger Goran Ivanisevic in letzter Minute ein sensationeller Coup gelang. "Jeder wollte wissen, wie er gegen die aktuellen Profis spielt. Und er hat sich gut verkauft."
Drumherum ganz stark
"Die Senioren waren toll, ein Muster begeistert immer noch. Und auch Forget und Pioline sind absolute Superstars." Auch die Exhibition mit Mansour Bahrami unterhielt die Fans, selbst knapp vor Mitternacht war die Halle noch überdurchschnittlich gut besucht. Offcourt sorgte die Tourismusschule Zell am Ziller in bewährter Manier für top-Service im VIP-Zelt. Dort trat auch Star-Kabarettist Andreas Vitasek auf – "legendär". Das VIP-Zelt war voll, zusätzliche Sitzgelegenheiten mussten geschaffen werden. Auch der Auftritt von Los Gitanos am Finaltag war ein Erfolg: Die VIPs waren auch Stunden nach dem Finale noch vor Ort und lebten das "Tennis-Party-Urlaub-Feeling" aus. "Die Stimmung war heuer sicher besser als je zuvor. Die Fans haben das Motto gelebt wie noch nie."
 | | Raimund Stefanits schmiss zum 18. Mal die größte Tennisparty. | |  |  | Top organisiert
Das Event war gesamt gesehen "so professionell wie nie zuvor". Das Rahmenprogramm war gewaltig und perfekt organisiert: vom VIP-Skirennen, bis über Star-Besuche. "Besonders gefallen hat mir das Konzert von Star-Geiger Julian Rachlin auf der Sennhütte – eine Weltsensation, so einen Mann auf einer Skihütte zu hören." Und, dass French Open-Siegerin Anastasia Myskina stundenlang mit Kindern oder beim Pro/Am-Turnier mitspielt, "das gibt's nur hier."
2006 wieder Damen und Seniors?
"Man kann sich immer verbessern", meint der Turnierdirektor. Nächstes Jahr will ich Yannick Noah haben, der ist noch eine Stufe über Bahrami anzusiedeln. Auch die Rückkehr zu Altbewährtem ist denkbar: "Wir denken wieder einen Damenbewerb zu machen. Anastasia Myskina und Patty Schnyder wären die ersten Anwärterinnen. Man muss die Entwicklung unserer Jugendlichen abwarten, aber denkbar wäre ein Kräftemessen mit unseren Talenten wie Tamira Paszek oder Niki Hofmanova. Und auch zum Seniors-Event des Vorjahres möchte ich zurückkehren." Außerdem sollen noch mehr Fans an den Arlberg reisen, "wir wollen mehr Leuten die Möglichkeit geben dabei zu sein. Die Nachfrage nach den sensationellen Urlaubspaketen hat sich heuer noch in Grenzen gehalten."
KIA steigt aus
"Wirtschaftlich sind wir am Limit." Das Turnier-Budget von 1.000.000 Euro ist ausgereizt; Spieler- und Stargagen, sowie die Infrastruktur (Umbau der Halle, Legen des Belags, Organisationsteam, etc.) verschlingen die meisten Kosten. Das Budget zu halten wird 2006 nicht einfach. Die Automarke KIA steigt aus: "Wir werden versuchen einen neuen Autosponsor zu finden." Titelsponsor tele.ring auch im nächsten Jahr noch dabei. "Aber auch danach wird es mit der größten Tennisparty der Welt weitergehen", ist Stefanits überzeugt.
PR aus St. Anton am Arlberg
zurück zur Übersicht
|