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Anif: Magg bezwingbar? Metzinger nicht!
Den ersten Titel beim 2. Turnier des Salzburger Tennis-Wintercups sicherte sich Marlena Metzinger. Der Zweite wird zwischen Christian Magg und Philipp Jelinek ausgespielt.

Nach der Absage des Topgesetzten Philipp Müllner avancierte Christian Magg (2) zum Topfavoriten beim 2. Turnier des 25. Salzburger Tennis-Wintercup 2005/2006. Dieser Rolle wurde der 24-Jährige beim ÖTV VI-Turnier im Tennispoint Anif bisher auch gerecht. Florian Farnleitner bereitete der aktuellen ATP-Nummer 660 im Achtelfinale (6:4, 6:7 (6), 6:4) zwar einige Sorgen, in den folgenden Partien blieb Magg aber souverän. Patrick Linke (9) wurde mit 6:3, 6:4 verabschiedet, in der Vorschlussrunde musste Gegner Christopher Prutsch (16), bei 5:0 für Magg, verletzt aufgeben. Im Finale geht es für den StTV-Akteur um 365 Euro Belohnung, die kann ihm nur noch einer streitig machen.
Jelinek ringt Fasching nieder
Und dieser eine ist Philipp Jelinek (6). Der Salzburger will die Finalniederlage beim 1. Wintercup-Turnier in Bergheim vergessen machen, dort unterlag er Gerald Kamitz Ende Oktober mit 5:7, 4:6. Ins Endspiel gelangte der 22-Jährige von Blauweiss Bad Gastein durch einen 5:7, 7:6 (4), 7:5-Kampfsieg über Ex-Staatsmeister Andreas Fasching. Zuvor hatte auch Jelinek von der Aufgabe seines Gegners, Christian Blöcker (bei 6:3 für Jelinek), profitiert.
Metzinger kämpft sich zum Hattrick
Im Gegensatz zu den Herren haben die 32 Damen ihre Siegerin schon gekürt. Sie heißt überrraschenderweise nicht Marion Walter sondern Marlena Metzinger (4). Die 18-jährige Jung-Internationale holte nach Freistadt und Hagenbrunn ihren dritten Titel im heurigen Jahr. Und das, obwohl sie sowohl im Semifinale als auch im Endspiel in Satzrückstand geriet. Mit einem 1:6, 6:4, 6:3-Sieg gegen die um 14 Monate jüngere Franziska Klotz (5) qualifizierte sich die Scheibbserin für das Finale, in dem es zum Showdown mit der Topgesetzten Marion Walter kam. Die hatte sich im zweiten Spiel der Vorschlussrunde mit 3:6, 6:1, 7:6 (6) gegen Kristin Schüler durchgesetzt. Walter startete gut ins Endspiel, holte sich den ersten Durchgang mit 7:5, Metzinger kam aber immer mehr auf und drehte die Partie schließlich noch: 6:4, 6:2.
mk
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