Salzburger Wintercup: Magg kämpft sich durch

Vier Spieler erreichten beim 2. Turnier des 25. Salzburger Tennis-Wintercups in Anif ohne Satzverlust das Viertelfinale.

Leichtes Spiel hatte Christian Magg beim im Tennispoint Anif ausgetragenen 2. Turnier des Salzburger Wintercups am Anfang noch. Im Achtelfinale jedoch wurde der aktuell 660. der ATP-Weltrangliste voll gefordert. Florian Farnleitner, der wie Magg in seinen ersten beiden Matches jeweils nur ein Game abgab, schaffte es gegen den zweifachen Staatsmeisterschafts-Doppelfinalisten (Halle und Freiluft) in den dritten Satz. Nach hartem Kampf verließ der nach den Absagen von Nummer eins Philipp Müllner (Armverletzung) und Nummer drei Markus Egger (Fieber) sowie dem frühen Aus von Patrick Gamauf (4) als Neo-Turnierfavorit gehandelte Magg (2) den Platz als 6:4, 6:7 (6), 6:4-Sieger.

Linke gewinnt Salzburger-Duell gegen Telawetz
In der Runde der letzten Acht bekommt es Magg nun mit Patrick Linke (9) zu tun. Der Lokalmatador war wie schon beim ersten Turnier bis dahin ohne Probleme und eliminierte mit Patrick Telawetz (8) den Semifinalisten von Bergheim. Das zweite Viertelfinalmatch der unteren Tableauhälfte tragen der Letzte der Setzliste Christopher Prutsch (16) und Mario Tupy (7) aus. Während Tupy den 17-jährigen Yannick Weihs erst mit 7:5 im entscheidenden Durchgang niederrang und anschließend von der Aufgabe von Marcel Altmann beim Stand von 6:2, 3:1 für Tupy profitierte, ist Christopher Prutsch noch ohne Satzverlust.

Fasching und Jelinek geigen auf
Souveräner als Prutsch präsentierte sich bisher nur Andi Fasching: Der Ex-Staatsmeister hält nach drei Spielen bei einer beeindruckenden Gamestatistik von 36:4. Gegen Michael Dalus (14) möchte der klare Favorit Fasching seine Bilanz weiter aufbessern. Den vierten Platz in der Vorschlussrunde werden sich Gamauf-Bezwinger Christian Blöcker und der in Hochform agierende Bergheim-Finalist Philipp Jelinek (36:9 Spiele) untereinander ausmachen. Der deutsche Blöcker ist der letzte Verbliebene der insgesamt fünf in Anif gestarteten Ausländer.

Metzinger ohne, Walter mit Mühe
Im 32er-Raster der Damen verabschiedete sich in den ersten beiden Runden jeweils eine Gesetzte - zum Auftakt Christine Obermoser (6), die gegen Roberta Hütter 6:1, 4:4 voran liegend aufgeben musste, danach Stephanie Vock (8), die mit 4:6, 5:7 am ÖTV-Kadermitglied Janina Toljan scheiterte. Ins Halbfinale schafften es aber die absoluten Favoritinnen. Die topgesetzte Marion Walter, die im Achtelfinale gegen VTV-Talent Magdalena Österle über die volle Distanz musste, trifft dort auf die Gattin von Mario Haider-Maurer, die Deutsche Kristin Schüler (3). Ein echtes Jugend-Duell ist dagegen das zweite Semifinale: Die Niederösterreicherin Marlena Metzinger (4), im Halbfinale 6:0, 6:0-Siegerin über Julia Bauregger (7), begegnet der Tirolerin Franziska Klotz (5), die etwas überraschend auch die Hürde Zita Horanyi (2) nahm.

mw


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