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Erst Krimi, dann Gala: Koubek überrascht gegen Bracciali
Stefan Koubek beweist beim Masters Series-Event von Paris Nervenstärke und trifft am Sonntag im Quali-Finale auf Andreas Seppi – mit dem er noch eine Rechnung offen hat.

59 Minuten dauerte der erste Satz der Quali-Erstrundenpartie von Stefan Koubek beim mit über 1,8 Millionen Euro dotierten Masters Series-Event von Paris-Bercy gegen den auf neun gesetzten italienischen Daviscupper Daniele Bracciali. Stattliche 101 Punkte mussten gespielt werden, ehe der Kärntner nach der Abwehr von vier Satzbällen seinen sechsten Satzball zum 15:13 im Tiebreak verwertet hatte.
Erster Sieg über Top-100-Mann seit über zwei Monaten
Danach ging’s zügig: Nur 25 Minuten dauerte der zweite Durchgang, in dem Koubek seinem italienischen Gegner – als ATP-Nummer 79 immerhin 57 Plätze vor Koubek gereiht – mit 25:13 Punkten keine Chance ließ. Es war Koubeks erster Sieg über einen Spieler aus den Top 100 seit dem Erfolg über Gael Monfils Ende August in New Haven. Zwei Siege in Serie gegen Top-100-Spieler hat Koubek zuletzt vor über einem Jahr gefeiert, bei seinem Semifinal-Einzug in Basel 2004.
Revanche gegen zweiten italienischen Daviscupper?
Koubeks Gegner in der zweiten und zugleich entscheidenden Qualifikationsrunde ist Andreas Seppi, ein Landsmann Braccialis, der 21-jährige Südtiroler schlug zum Auftakt den Schweizer George Bastl klar. Das bisher einzige Aufeinandertreffen mit Seppi verlor Koubek im heurigen Sommer in Gstaad mit 6:8 im Tiebreak des dritten Satzes, der italienische Daviscupper (zuletzt Sieger über Ferrero) hat in der bisherigen Hallensaison mit dem Viertelfinale in Metz sein bestes Ergebnis erzielt. Die sechs Qualifikanten treffen in Paris übrigens auf Gael Monfils, Victor Hanescu, Christophe Rochus, Greg Rusedski, Fernando Verdasco und Florent Serra.
sw
Die tennisweb.at-Ergebnisse aus Paris:
Herren-Quali
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