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Obregon: Kurioser Matchball leitet Fischers Niederlage ein
Nach Philipp Oswald und Christoph Steiner ist auch Martin Fischer beim 10.000 Dollar-Future in Mexiko ausgeschieden.

Kein Österreicher ist beim 10.000 Dollar-Future im mexikanischen Obregon mehr im Bewerb. Christoph Steiner bekam als Lucky Loser eine zweite Chance und verlor zum Auftakt gegen den Kanadier Duclos, Philipp Oswald unterlag dem Deutschen Biggemann 6:7 im dritten Satz. Kurios war der Spielverlauf Martin Fischers Niederlage: Nachdem er sich durch die Qualifikation in die zweite Hauptbewerbsrunde gekämpft hatte, verlor er trotz Matchball im zweiten Satz noch in drei Durchgängen gegen den amerikanischen Qualifikanten Roman Borvanov.
"Der Ball wäre ins Aus geflogen."
In einer Email schildert Fischer die Schlüsselszene des Spiels folgendermaßen: "Bei 5:6 im Tiebreak des zweiten Satzes machte er zwei vermeidbare Fehler - 7:6 für mich. Ich traf den 1. Aufschlag und griff mit der Rückhand an. Netzroller auf seine Rückhand, er will longline passieren. Der Ball wäre ins Aus geflogen, er springt aber zwischen Netzpfosten und Single-Stütze auf das Netzband und findet damit den Weg ins Feld. Ich verlor den Satz, und schließlich die Partie." Der erste Viertelfinaleinzug bei einem Future lässt also noch auf sich warten, Martin ist dennoch mit seiner Leistung zufrieden: "Es nützt nichts, ich hoffe ich kann trotzdem etwas aus solchen Niederlagen mitnehmen. Ich kann mir nichts vorwerfen, ich habe alles probiert. Das wird es im Tennis immer geben."
Abreise zum nächsten Turnier
Nachdem Martin Fischer und Philipp Oswald auch im Doppel draußen sind, trat man bereits die Abreise für die nächste Station der Mexiko-Tour an, nämlich für das Future in Mazatlan.
al
Die tennisweb.at-Ergebnisse aus Obregon:
Herren-Quali
Herren
Herren-Doppel
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