Eitzinger zählt gegen die Nummer eins auf die Fans
Der Überraschungs-Achtelfinalist des Stadthallenturniers Rainer Eitzinger über ungewohnte Aufmerksamkeit, die echte ATP-Tour und seinen nächsten Gegner.

Rainer, die Nummer eins David Nalbandian ist dein Gegner im Achtelfinale. Eine mehr als schwere Aufgabe ...
Keine Frage, die Auslosung war in jedem Fall hart - Grosjean und Nalbandian sind beides Top-Spieler.
Wen spielst du lieber?
Mir wäre Grosjean lieber gewesen, der ist auf der Rückhand angreifbarer.
Wie schätzt du deine Chancen gegen Nalbandian ein?
Es wird natürlich schwer, aber ohne Hoffnungen geh' ich nicht in die Partie.
Du bist jetzt frisch, hattest zwei Tage zur Regeneration. Was hast du gemacht?
Ein bisschen abgeschaltet, mich ins Bett gehaut, war bei der Massage, hab regeneriert. Das hab ich nach den drei harten Matches gebraucht.
Und das Training?
Natürlich hab ich auch trainiert - mit Oliver Marach, Tomas Berdych, Kevin Kim und noch ein paar anderen.
Merkst du einen Unterschied zu deinen üblichen Trainingspartnern?
Die Burschen spielen schon gut, jeder hat seinen eigenen Stil. Aber vom Niveau bin ich nicht weit weg.
Du bist ja erstmals so lange bei einem ATP-Turnier im Rennen. Wie unterscheidet sich das Turnier von kleineren Events?
Die vielen Leute sind ungewohnt. Die Aufmerksamkeit ist schon groß, aber es ist nicht unangenehm.
Am Donnerstag wird die Aufmerksamkeit in der, dank der günstigen Preise, wahrscheinlich prall gefüllten Halle wohl noch größer sein ...
Das hoff' ich doch. Es wär schon toll, wenn man vor einem vollen Haus daheim spielen könnte.
Ist das kein zusätzlicher Druck?
Im Gegenteil. Ich blüh' richtig auf mit dem Publikum im Rücken. Ich hoffe, die Fans helfen mir auch gegen Nalbandian.
Interview: Peter Robic in der Stadthalle
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