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FedCup: Österreich fährt nach Spanien
Von einer "zufrieden stellenden Auslosung" in der Weltgruppe I des FedCups 2006 spricht Alfred Tesar. Ob er als FedCup-Captain weitermacht, ist noch nicht sicher.

Die FedCup-Auslosung bescherte Österreich zum Auftakt in der Weltgruppe I der besten acht Nationen mit Spanien das Wunschlos. Am 22. und 23. April wird das ÖTV-Team auswärts auf die an drei gesetzten Ibererinnen treffen. FedCup-Kapitän Alfred Tesar: "Spanien ist sicher das angenehmste Los, Frankreich, Russland und die USA wären stärker einzustufen gewesen. Schade nur, dass wir auswärts spielen, aber unsere Chancen aufzusteigen sind gut."
Schwartz und Paszek besser als Medina
Tesar will seine Mannschaft aus dem Sextett Barbara Schwartz, Sybille Bammer, Yvonne Meusburger, Tamira Paszek, sowie Sandra und Daniela Klemenschits bilden. Tesar stuft sein Team mindestens so stark wie die Spanierinnen ein: "Spaniens Nummer eins Anabel Medina Garrigues ist mir nicht so gut bekannt. Soweit ich weiß, ist sie eine solide Top 50-Spielerin. Ich erwarte, dass Tamira Paszek und Barbara Schwartz bis zum Duell schon stärker als sie sind."
Macht Tesar weiter?
Ob Tesar im April 2006 aber noch im Amt ist, ist noch nicht sicher. Der Vertrag mit dem Niederösterreicher läuft mit Ende des Jahres aus. Ob der ÖTV verlängert, ist noch nicht sicher. Österreichs Nummer eins Sybille Bammer hatte ja angekündigt, nicht mehr unter Tesar für Österreich spielen zu wollen. "Ich würde gerne weitermachen und werde mich auch weiter um die Aussprache mit Sybille bemühen. Aber die Entscheidung muss der Verband treffen", so Tesar.
Ausgeglichenes Head-to-head
Zweimal trafen Österreich und Spanien bisher im FedCup aufeinander. 1984 siegte Österreich 3:0 in Brasilien, 2002 gewann Spanien beim Final Four auf Gran Canaria. "Damals waren die Spanierinnen mit Conchita Martinez und Arantxa Sanchez-Vicario aber wesentlich stärker", meint Tesar. "Im heutigen Team ist für mich nur Virginia Ruano Pascual, die Nummer eins der Doppelrangliste, als Ausnahmespielerin einzustufen." Neben Medina könnten auch Conchita Martinez, Nuria Llagostera-Vives oder Laura Pos-Tio zum Einsatz kommen.
pr
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