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Genua: Eschauer im Quali-Finale out
Routinier Werner Eschauer scheiterte beim 21.250 Euro+H-Challenger in Italien schon in der Vorausscheidung. Marco Mirnegg und Oli Marach steigen erst ins Geschehen ein.

Trotz klaren Siegen in den ersten beiden Quali-Runden schaffte Werner Eschauer den Hauptbewerbseinzug beim 21.250 Euro+H-Challenger in Genua nicht. Im Finale der Qualifikation hatte der Topgesetzte gegen den Tschechen Jan Hajek mit 2:6, 6:7 (3) das Nachsehen.
Der Favorit wird seiner Rolle nicht gerecht
Vor acht Tagen hatte der 31-jährige Hollensteiner beim 37.500 Dollar+H-Challenger in Genf alle überrascht und sich seinen ersten internationalen Titel nach über zwei Jahren gesichert. Beim folgenden Turnier in Freudenstadt (GER) setzte es eine knappe 4:6, 4:6-Auftaktniederlage gegen den Russen Evgueni Korolev. Auch in Italien kam das Aus bereits in der Qualifikation – der Motor beim ehemaligen Top 100-Spieler ist etwas ins stocken geraten. Dabei standen die Vorzeichen für die Partie gegen Jan Hajek gut. Im einzigen Aufeinandertreffen der beiden, beim Banja Luka-Challenger vor knapp drei Jahren, hatte sich Eschauer mit 6:4, 2:6, 7:5 durchgesetzt. Auch die Formkurve des Tschechen zeigt keine besonderen Tendenzen nach oben. Zwar konnte Hajek im Mai einen Future-Titel holen, bei Challengern schaffte er aber nie mehr als das Viertelfinale.
Ein Ranking-Rückfall droht
Mit 146 Points steht Werner Eschauer im ATP Entry Ranking derzeit auf Position 255. Bis Ende September heißt es für den Niederösterreicher noch kräftig Punkte sammeln, will er seine derzeitige Platzierung halten. 35 Punkte vom Challenger Finale in Banja Luka (BIH), 12 Zähler vom Viertelfinale in Dubrovnik (CZE) und ein ATP-Zähler vom Turnier in Brasov (ROM) fallen Ende des Monats aus der Wertung. Eschauer könnte dann auf eine Position um Platz 330 zurückfallen.
Oli & Mirn fix dabei
Oliver Marach und Marco Mirnegg schafften es ohne Qualifikation in den Hauptbewerb des Challengers. Der an fünf gesetzte Marach trifft zum Auftakt auf den Argentinier Sergio Roitman, Marco Mirnegg bekommt es mit dem Russen Teimuraz Gabashvili zu tun. Beide haben gegen ihre Kontrahenten schon einmal gespielt, beide haben das Aufeinandertreffen auch gewonnen.
mk
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