Eschauer dank Genf wieder Top 300

Problemlos zog die ehemalige ATP-Nummer 96 ins Finale des 37.500 Dollar+H-Challengers ein. Jetzt gehts gegen den Argentinier Damian Patriarca.

6:1, 6:2 gegen Carlos Cuadrado-Quero aus Spanien, und somit erstes Challenger-Finale für Werner Eschauer seit Banja Luka im September des Vorjahres. Damals setzte es gegen den RussenYuri Schukin eine knappe 6:7 (3), 6:7 (7)-Niederlage. Im Endspiel des 37.500 Dollar+H-Challengers von Genf will es der Hollensteiner gegen den Argentinier Damian Patriarca besser machen.

Die Hürden werden vermeintlich kleiner
Beim Stand von 6:1, 1:2 wurde Eschauers Match gestern abgebrochen. Heute gab es die Fortsetzung, in der der Niederösterreicher dem 22-Jährigen aus Barcelona kein Game mehr ließ – 6:1, 6:2. Im Finale wartet wie erwähnt Damian Patriarca (ATP 385). Geht man rein nach dem ATP-Ranking sollte diese Aufgabe für Eschauer (ATP 321) doch machbar sein, immerhin hat er in den Runden zuvor schon Kaliber wie Ruben Ramirez-Hidalgo oder Santiago Ventura eliminiert. Unterschätzen sollte man den hauptsächlich auf der Future-Tour agierenden 22-Jährigen aber nicht – bei den Futures in Florianopolis (BRA) und Santigo (CHI) stand er ganz oben am Siegertreppchen. Auf dem Weg ins Finale konnten ihn auch Andreas Vinciguerra (Ex-ATP Nummer 33) oder Oscar Hernandez (ATP 78) nicht bremsen.

Sogar Top 250 möglich
Mit 105 ATP-Punkte steht Werner Eschauer derzeit auf Position 321 im Entry Ranking. 38 weitere sind mit dem Finaleinzug sicher, 55 gibt es bei einem Turniersieg in Genf. Zu verteidigen hat der mittlerweile 31-jährige nur 14 Zähler vom Vorjahres-Viertel in Manerbio, ein Platz zwischen 285 und 250 (je nach Sieg oder Niederlage) ist damit schon gesichert.

mk


Die tennisweb.at-Ergebnisse aus Genf:
Herren


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