Österreich schlägt Bulgarien 2:1

Bei der Europa-Qualifikation für den Junior Daviscup steht Österreichs U16-Team im Semifinale. Feitsch, Brunner und Linzer schlugen Bulgarien knapp.

Österreichs U16-Mannschaft steht im Semifinale der Europa-Ausscheidung für den Junior Daviscup 2005 im französischen LeTouquet. Zum Auftakt schlug das ÖTV-Team mit Österreichs U18-Meister Mathias Feitsch, U16-Champ Pascal Brunner und Michael Linzer die an drei gesetzten Bulgaren mit 2:1. Michael Linzer scheiterte zunächst mit 4:6, 0:6 an Plamen Avramov. Mathias Feitsch stellte mit seinem 6:3, 6:3-Sieg über Valentin Dimov den Gleichstand her. Das entscheidende Doppel holten Feitsch und Pascal Brunner gegen Avramov/Dimov mit 6:3, 7:6 (5). Nun geht’s gegen die topgesetzten Italiener.

Sechs Teams aus Europa fahren zur Endrunde
In der Vorwoche hatte sich das ÖTV-Team mit seiner Finalteilnahme beim Jean Borotra Cup im tschechischen Hradek Nad Nisou für die Europa-Vorausscheidung des Junior Daviscups qualifiziert. Der Junior Daviscup wird seit 1985 jährlich im Oktober ausgetragen. 16 Nationen aus der ganzen Welt nehmen daran teil, sechs aus Europa, vier aus Asien und Ozeanien, drei aus Südamerika, zwei aus Nord- und Zentralamerika, sowie der Karibik und ein Team aus Afrika. Mit der Semifinalteilnahme bei der europäischen Vorausscheidung sollte Österreich sein Ticket für die Endrunde schon gelöst haben.

Drites Finale für Österreich?
Zweimal stand eine ÖTV-Auswahl schon im Finale der Endrunde des Junior Daviscups. 1994 scheiterten Clemens Trimmel und Markus Hipfl an den Niederlanden mit Peter Wessels und Raemon Sluiter. Im Jahr 2000 mussten sich Stefan Wiespeiner und Johannes Ager den Australiern Ryan Henry und Todd Reid geschlagen geben.

pr




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