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Kreislauf zwingt Eitzinger zum w.o. - Sandbichler steht im Endspiel
Steak und Nudeln halfen nichts - Rainer Eitzinger musste vor dem Kramsach-Halbfinale passen und verhalf somit Armin Sandbichler zum Endspiel. Dort wartet die Nummer eins, der Russe Evgueni Korolev.

Armin Sandbichler bleibt beim 10.000 Dollar-Event in Kramsach, dem letzten der drei Futures in Tirol und Salzburg, der Mann des Turniers. Der Tiroler, der nur dank einer Wildcard überhaupt in den Hauptbewerb rutschte, profitierte im Halbfinale von einer Aufgabe von (Bundes-)Landsmann Rainer Eitzinger und zog damit kampflos in das Endspiel ein - sein erstes im Rahmen der Tour und damit wohl der größte Erfolg seiner Karriere.
Kreislauf machte Heimspiel zunichte
Schon im Viertelfinale hatte Eitzinger Probleme mit dem Kreislauf, konnte das Match nur mit Mühe zu Ende spielen - vermutet wurde eine Unterzuckerung. Nach dem Match gegen Max Raditschnigg verschlang der Tiroler zwar Steak und Nudeln, helfen konnten diese jedoch nur kurzfristig. Vor der Semifinalpartie gegen Sandbichler traten erneut Beschwerden auf, die ihn schließlich auch zur Aufgabe zwangen.
Korolev als letzter Gegner
Im Finale trifft Sandbichler, der im Moment noch auf ATP-Platz 1121 rangiert, auf den topgesetzten Russen Evgueni Korolev. Der gab in der Vorschlussrunde gegen Qualifikanten Michal Navratil seinen ersten Satz ab und siegte 6:1, 6:7 (5), 6:2. Korolevs Erfahrung gegen heimische Spieler ist in diesem Jahr auf ein Duell mit Thomas Schiessling im Jänner beschränkt: Dort besiegte er den damals noch regierenden Staatsmeister mit 7:5, 7:5.
Riesiger Sprung
Unabhängig vom Ausgang des Endspiels macht Sandbichler dank seines ersten Finaleinzugs einen riesigen Sprung nach vorne in der ATP-Entry List. Aktuell steht der Tiroler auf Rang 1121 - das Finale in Kramsach bringt ihm acht Punkte, wodurch er beinahe 300 Ränge gutmachen wird. Sein Career High verbessert er damit klarerweise ebenso deutlich.
Neunteibl/Palmanshofer unschlagbar
Im Einzel wird das Finale erst am morgigen Samstag ab 16 Uhr ausgetragen, dennoch gibt es schon österreichische Sieger in Kramsach. Das auf Nummer zwei gesetzte Duo Marko Neunteibl/Christoph Palmanshofer sicherte sich im ÖTV-Doppel-Endspiel gegen Andi Haider-Maurer/Christian Magg souverän mit 6:4, 6:0 den Titel.
ap
Die tennisweb.at-Ergebnisse aus Kramsach:
Herren-Quali
Herren
Herren-Doppel
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