Muster bleibt Daviscup-Kapitän

Thomas Muster darf sein Projekt "Musterland Steiermark" umsetzten. Damit ist sein Rücktritt als Daviscup-Kaptitän vom Tisch.

Nun ist es fix, Thomas Muster kann nach einem positiven Beschluss im Grazer Gemeinderat sein Nachwuchsprojekt "Musterland Steiermark" verwirklichen. Mit Unterstützung von Landesrat Hermann Schützenhöfer wurde dank einer Zwei-Drittel-Mehrheit die Umwidmung der nötigen Flächen beschlossen. Gegen großen Widerstand von Anrainern und der Grünen, werden 2,2 Hektar der landwirtschaftlichen Fachschule Altkrottendorf nun zum Musterland umgebaut.


So soll das "Musterland Steiermark" aussehen.
Hotel Paradies wird Musters Tennis-Paradies
Der Daviscup-Kapitän, der im Falle des Scheiterns von Musterland sogar mit seinem Rücktritt gedroht hatte, kann nun wie geplant im Anschluss an das "Hotel Paradies" mit den bestehenden neun Tennishallenplätzen in Graz sein steirisches Leistungszentrum bauen. Das Musterland ist ein gemeinsames Projekt des Landes Steiermark mit Thomas Muster. Eine moderne Akademie mit Wohnräumen für 24 Jugendliche; außerdem sieben Freiplätzen und vier Hallenplätzen mit unterschiedlichen Belägen, werden entstehen. Auch der Steirische Tennisverband wird auf der Anlage seine neue Heimat finden.

Steirer sollen gefördert werden
Kosten soll das Projekt 3,4 Millionen Euro, die zur Gänze vom Land Steiermark getragen werden. Die Fitness- und Wellness-Einrichtungen des "Hotel Paradies" werden von den Nachwuchsspielern zwischen 14 und 18 Jahren mitbenutzt. Spätestens im Frühjahr 2006 sollen überwiegend steirische Talente im Musterland trainieren. "Wenn wir keine 24 Steirer haben, werden die restlichen Plätze mit Nicht-Steirern aufgefüllt", so Muster-Manager Straka. Einen Topspieler innerhalb von neun bis zehn Jahren hervorzubringen ist das Ziel von Muster.

pr




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