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Die Außenseiter triumphieren - Brunner und Österle sind U16-Meister
Bei den Österreichischen U16-Meisterschaften beim WAC holten Pascal Brunner und Magdalena Österle die Einzeltitel jeweils in zwei Sätzen.

Mit 6:3 und 6:2 sicherte sich Pascal Brunner den Titel bei den Österreichischen U16-Meisterschaften 2005. Damit ist er nach U16-Hallenmeister Irakli Dshandshgava der zweite Wardein-Schützling, der sich in dieser Altersklasse einen Meistertitel abholen konnte. Bei den Mädchen gewann die amtierende U14-Meisterin Magdalena Österle mit 7:6 (4), 6:2 gegen Xenia Samoilova.
Punkt durch die Beine reicht Feitsch nicht
Mehr Tempo machte der an zwei gesetzte Feitsch. Doch Brunner konnte mit seinem variantenreichen Spiel punkten, streute immer wieder Spin- und Slice-Bälle ein und profitierte von den Fehlern seines Gegners. Im zweiten Durchgang gelang Brunner das erste Break auf 2:1, nach 30:0 für Feitsch. Danach schien dieser angeschlagen, ein weiteres Break auf 4:1 folgte. Zwar kam Feitsch noch mal zurück und breakte auf 2:4. Dann folgte ein bemerkenswertes Game: Bei 30:30 spielte Feitsch einen Ball durch die Beine, machte den Punkt, vergab mit einer Serie von Backhand-Fehlern aber noch das Game. Brunner servierte dann zu Null aus.
 | | Auch Alfred Tesar, Ernst Wolner und Gilbert Schaller kamen am Finaltag. | |  |  | U14-Champ auch bei den U16ern top
Bei den Mädchen matchten sich die Nummer eins Xenia Samoilova und die ungesetzte amtierende U14-Meisterin Magdalena Österle um den Titel. Im ersten Durchgang führte die VTV-Kaderspielerin Österle schon 6:5, musste aber in den Tiebreak. Die Vorarlbergerin machte mehr Druck, riskierte mehr - und wurde belohnt. Bei 4:3 schlug sie mit einer gerissenen Saite einen Backhand-Winner, letztlich ging der Tiebreak mit 7:4 an Österle. Im zweiten Set wirkte Samoilova dann entnervt. Die Grazerin nahm enormes Risiko, "erschoss" sich selbst – 7:6 (4), 6:2 für die U14 und nun auch U16-Meisterin Österreichs. Magdalena wird übrigens auch bei den U18-Meisterschaften antreten …
"Erhofft" und "unerwartet"
"Der Titel war mein Ziel - ich bin natürlich froh, dass ich ihn auch geholt habe", so der Neo-Champ Pascal Brunner. Österle meinte: "Im ersten Satz hat Xenia viel Druck gemacht, ich hab halt versucht mitzuhalten. Dann bin ich immer besser ins Spiel gekommen. Ich hab schon gewusst, dass ich gut spielen kann, und dass ich Chancen habe - aber mit dem Titel hab ich nicht gerechnet."
Knappes Doppel-Finale an Summerer/Toljan
Das Endspiel des Mädchen-Doppelbewerbs war ein wahrer Krimi. Die topgesetzten Lisa Summerer und Janina Toljan setzten sich gegen Jeannine Prentner und Xenia Samoilova denkbar knapp mit 6:7, (6), 7:6 (1), 6:3 durch. Bei den Burschen gewannen Pascal Brunner und Michael Linzer das Finale mit 6:4, 6:4 über Bernhard Wallner und Niki Moser.
pr
Die tennisweb.at-Ergebnisse aus Wien:
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