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Wimbledon-Quali: Auch Köllerer verliert
Julian Knowle, Zbynek Mlynarik, Oliver Marach, Alexander Peya und Daniel Köllerer sind schon out.

Österreichs Nummer vier Alexander Peya musste sich in Runde eins der Wimbledon-Quali dem Italiener Andrea Stoppini mit 5:7, 5:7 geschlagen geben. Peya wehrte im zweiten Satz bei 5:6 zwei Matchbälle ab und vergab selbst einen Breakball. Stoppini, der sein erstes Match auf Rasen überhaupt bestritt, fügte Peya die 15. Saisonniederlage auf der ATP-Tour zu. Peya, der heuer erst zwei Turniermatches gewonnen hat (plus zwei Staatsligapartien) verliert nun seine 43 Punkte aus dem Vorjahr, wo er als Lucky Loser die zweite Runde in Wimbledon erreicht hatte. Das bedeutet für die Nummer 193 der ATP den Abschied aus den Top 200.
Wimbledon liegt Marach nicht
Im ersten Duell mit dem finnischen Routinier Tuomas Ketola musste sich Oliver Marach 4:6, 2:6 geschlagen geben. Der Steirer unterlag damit auch bei seinem vierten Antreten in Wimbledon nach 2001, 2002 und 2003, zum vierten Mal in der ersten Qualirunde. Es war das erste Duell zwischen Österreichs Nummer drei und dem 30-jährigen Ketola, der seit den French Open keine Partie mehr bestritten hatte, auf der Tour.
Vorjahres-Finalist schon out
Mit 2:6, 1:6 musste sich Wildcard-Spieler Julian Knowle in der ersten Qualirunde des Londoner Grand Slam-Events in Wimbledon dem Belgier Gilles Elseneer geschlagen geben. Es war der zweite Sieg für Elseneer in Folge gegen Knowle, der im Head-to-head auf 2:3 verkürzte. Bitterer Beigeschmack für Österreichs besten Doppelspieler aller Zeiten, der 2004 das Doppel-Endspiel in London erreicht hatte: Im Einzel verliert er 20 seiner 65 Punkte und seinen Platz unter den Top 500 der ATP. 2004 hatte der Vorarlberger die Quali in Wimbledon geschafft.
Spin und Rasen – kein Erfolgsgespann
Für Zbynek Mlynarik, am Samstag noch in der Superliga im Einsatz, war die Nummer 15 der Setzliste aus Südafrika Wesley Moodie eine Nummer zu groß. Der Oberösterreicher unterlag mit 2:6, 0:6 und verlor damit auch seine zweite Rasenpartie nach Wimbledon 2001. Moodie hingegen erhöhte seine Rasenbilanz 2005 auf 5:2 Siege. Kleiner Trost für Spin: 1500 Britische Pfund, das sind etwa 2250 Euro, nimmt er aus London mit.
Köllerer holt Satz, aber nicht mehr
Mit Daniel Köllerer schied auch der vorletzte Österreicher gleich zum Auftakt aus. Dem Welser gelang zwar als bisher einzigem heimischen Vertreter ein Satzgewinn, zum Sieg reichte es gegen den belgischen Aufschlagriesen Dick Norman jedoch auch nicht: "Crazy Däni" unterlag in seiner ersten Partie auf Rasen mit 7:6, 4:6, 4:6.
red
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