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Jugend-Enttäuschung in Roland Garros: Paszek auch im Doppel ausgeschieden
Andreas Haider-Maurer hat im Doppel die letzte Chance auf einen österreichischen Sieg im Juniorenbewerb.

Für Tamira Paszek ist das Unternehmen French Open 2005 zur Gänze beendet. An der Seite von Timea Bacsinszkiy unterlag die Vorarlbergerin den topgesetzten Yung-Jan Chan/Aleksandra Wozniak (TPE/CAN) mit 1:6, 7:5, 2:6. Dabei drehten Tamira und Timea im zweiten Durchgang einen 3:5-Rückstand noch um, das schnelle 0:3 im dritten konnten die beiden aber nicht mehr aufholen.
Haider-Maurer unterliegt in Runde eins
Für Andreas Haider-Maurer kam gleich in Runde eins des Einzelbewerbes der French Open das Aus. Der Niederösterreicher musste sich überraschend dem Russen Valery Rudnev mit 2:6, 5:7 geschlagen geben. Im Doppel hat er seine Auftaktpartie noch vor sich.
Chancenlos im ersten
Im ersten Satz lief beim Niederösterreicher nicht viel zusammen, er machte 19 unerzwungene Fehler und traf nur acht von 32 ersten Aufschlägen ins Feld. So musste die aktuelle ITF-Nummer neun gleich das Break zum 1:2 hinnehmen, der Satz ging mit 2:6 verloren.
Chancen vergeben im zweiten
Im zweiten Durchgang startete Andi besser, führte mit 3:0 und servierte bei 5:3 auf den Satzgewinn. Dies misslang leider, der Russe (ITF 49) konnte auf 5:5 ausgleichen. Da musste Österreichs Nummer eins der Jugendlichen trotz 40:15 seinen Aufschlag noch abgeben und konnte danach das Erstrundenout nicht mehr verhindern.
Knappe Auftaktniederlage für Paszek
Tamira Paszek konnte ihren tollen Viertelfinaleinzug bei den Australian Open in Paris nicht wiederholen. Die 14-jährige Vorarlbergerin unterlag der als ITF-Nummer 38 zwei Ränge hinter ihr platzierten Anna Tatishvili mit 4:6, 6:3, 4:6.
Satz-und-Break-Rückstand aufgeholt
Tamira legte furios los und führte in Windeseile mit 2:0. Dann geriet ihr Spiel aber ins Stocken, sie musste vier Games hintereinander und in weiterer Folge auch den Satz mit 4:6 abgeben. Im zweiten drehte die Dornbirnerin den Spieß um, machte nach 0:1-Rückstand mit Break ihrerseits 4 Spiele en suite und servierte zum 6:3 aus.
Behandlungspause hilft – fast
Im dritten Durchgang gelang der Georgierin, die heuer bereits drei ITF Kat. 2-Turniere gewinnen konnte, das Break zum 3:1. Bei 1:4 musste Tamira ein medical time out nehmen, welches seine Wirkung zu erzielen schien: Die nächsten drei Games gingen an die Österreicherin. Tatishvili konterte jedoch erneut und machte das entscheidende Break zum 6:4. In den letzten beiden Games machte die Österreicherin keinen Punkt mehr.
Auch statistisch knappe Partie
Insgesamt war das Match eine sehr ausgeglichene Angelegenheit, was man an der insgesamt erreichten Punktezahl (Tamira 91, Anna 96), den beiderseits vielen unerzwungenen Fehlern (62 zu 60) und der ähnlich hohen Anzahl an Winnerschlägen (24 zu 21) ablesen kann.
pb
Die tennisweb.at-Ergebnisse aus Paris:
Jugend-Burschen U18
Jugend-Mädchen U18
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