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Russisches Roulette in Paris
Mit Vera Zvonareva bekam Yvonne Meusburger für den Hauptbewerb von Paris die Nummer neun des Turniers zugelost.

Nach Stefan Koubek und Jürgen Melzer kennt nun auch Österreichs dritter Hauptbewerbs-Beitrag zu den am Montag beginnenden French Open seine Erstrundenkontrahentin. Die Vorarlbergerin Yvonne Meusburger bekommt es zum Auftakt mit der Russin Vera Zvonareva zu tun.
Kein unbeschriebenes Blatt
Vera Zvonareva – wohl kein Wunschlos, wenn man bedenkt, dass auch Namen wie Panova, Santangelo oder Medina Garrigues "zur Auswahl" standen. Die 20-Jährige gehört unumstritten zu den größten Talenten auf der Tour, die ihr Potenzial längst noch nicht ausgeschöpft hat. Im August 2004 bereits Top 10, findet man sie momentan auf Rang elf der Rangliste.
Wechselbad der Gefühle
Bei Vera Zvonareva sind Genie und Wahnsinn oft nicht weit voneinander entfernt. Zehn Turniere bestritt die Moskauerin 2005 bislang. Dem Turniersieg vom Memphis und dem Semifinale von Rom stehen ganze fünf Erstrundenniederlagen gegenüber. Ihre diesjährige Sandplatzbilanz liest sich mit 5:5-Siegen aber ausgeglichen.
Gute Erinnerungen an Paris
Dreimal versuchte sich Vera Zvonareva bisher in Roland Garros. Bei ihrer Premiere 2002 stieß sie als Qualifikantin bis ins Achtelfinale vor, unterlag dort Serena Williams. Ein Jahr später erreichte sie ihr bislang bestes Resultat, als sie sich erst im Viertelfinale ihrer Landsmännin Nadia Petrova geschlagen geben musste. 2004 war es mit Maria Sharapova in Runde drei erneut eine Russin, die sie aus dem Turnier verabschiedete.
Meusburger weiß, wie's geht
Österreichs Nummer eins Yvonne Meusburger, die auf ihrem Weg ins Hauptfeld Cara Black, Martina Müller und Alice Canepa eliminierte, bekommt es nun also mit einem richtig großen Kaliber zu tun. Dass sie mit einem solchen aber absolut mithalten kann, bewies sie zuletzt beim FedCup-Duell gegen Frankreich vor knapp einem Monat, als sie Nathalie Dechy in zwei Durchgängen schlug. Gegen Zvonareva steht die 21-Jährige bei den French Open erstmals am Platz. Tipps kann sie sich von Sybille Bammer holen. Diese war in Philadelphia 2004 drauf und dran, die Russin zu schlagen, unterlag letztlich aber im Tiebreak des dritten Satzes.
cg
Die aktuellen tennisweb.at-Ergebnisse aus Paris:
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