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Thomas Muster: "Unsere Chancen stehen 50:50"
Von 4. bis 6. März tritt unser Daviscup-Team in Sydney auf Rasen gegen Australien an.

Österreichs Daviscup-Team ist am Donnerstagvormittag Richtung Sydney abgehoben. Mit dabei sind neben Kapitän Thomas Muster unser Topspieler Jürgen Melzer, Alex Peya, Julian Knowle und Neuling Marco Mirnegg. Peyas Coach Peter Moshamer ist als einziger privater Trainer mit von der Partie.
"Jedes Spiel beginnt bei 0:0"
"Es gibt schlimmere Orte um Daviscup zu spielen", meinte Captain Tom bei der Pressekonferenz kurz vor dem Abflug ins hochsommerliche Australien. "Jedes Match beginnt bei 0:0, unsere Chancen stehen 50:50. Wir fliegen rechtzeitig hin, werden uns perfekt vorbereiten und professionell auftreten", so der Steirer, der Österreichs Nummer eins erwartungsgemäß als Fixstarter im Einzel nannte.
Kein Entscheidungsmatch um zweiten Einzel-Startplatz
Wer neben Melzer im Einzel einlaufen wird, will Muster erst nächsten Donnerstag bekannt geben. Tom will aber seine Spieler nicht zusätzlich mit einem Qualifikationsmatch strapazieren. "Die Belastung für die Spieler ist schon groß genug, von einer Qualifikation halte ich wenig. Als Kapitän muss ich die Verantwortung übernehmen, subjektive Entscheidungen zu treffen. Wer spielt, wird am Donnerstag entschieden."
Jeder im Team hofft auf Einzel-Einsatz
"Jeder hier will Einzel spielen, auch ich. Seit zwei Monaten bin ich wieder voll im Training, ich werde auch in Sydney mein Bestes geben", meinte Alex Peya. Und auch Doppelspezialist Julian Knowle schlägt in dieselbe Kerbe: "Wer nicht zum Einsatz kommen wollte, wäre fehl am Platz. Ich habe zu Beginn der Saison ganz gute Ergebnisse im Einzel gehabt." Nur Marco Mirnegg gibt sich etwas zurückhaltender: "Ich rechne noch nicht mit einem Einsatz, für mich ist es ein Erfolg im Team zu sein."
"Koubek war im Einzel nicht fix"
Zum endgültigen Ausfall von Stefan Koubek meinte Kapitän Thomas Muster: "Wenn ein Stammspieler ausfällt, tut das natürlich weh. Aber es war ohnehin fraglich, ob Stefan zum Einsatz gekommen wäre. Er hat seit Dezember kein Match mehr bestritten."
Muster erwartet Arthurs und Hewitt im Einzel
Muster rechnet neben Lleyton Hewitt mit Oldie Wayne Arthurs als zweiten Einzelspieler. Der bald 34-Jährige schlug Melzer erst kürzlich in Memphis. Der Deutsch-Wagramer ist "gespannt, ob Arthurs im Freien auch so gut aufschlägt wie in Memphis in der Halle." Ob sich die lange Pause für die Nummer eins der Australier Lleyton Hewitt nach den Australian Open als Nachteil herausstellt, ist für Captain-Tom fraglich:"Wenn er im Rhythmus ist, hat er einen Vorteil, da er komplett ausgeruht ist. Aber die Auszeit kann auch genau so gut nach hinten losgehen."
pb
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