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Neusiedl: Favoritensiege im Viertelfinale
Im Viertelfinale ließen sich die Favorits bei Damen und Herren nicht aus der Bahn werfen.

Am heutigen Donnerstag wurden im Tennistreff Neusiedl die Viertelfinalpartien der österreichischen Staatsmeisterschaften ausgetragen. Dabei gab es bisher im Gegensatz zu den vergangenen Tagen noch keine Überraschungen. Der regierende Freiluft-Staatsmeister Thomas Schiessling hatte mit dem jungen Sensationsmann Richard Ruckelshausen wenig Probleme, siegte klar mit 6:2, 6:2.
Out oder nicht out....
Für Aufregung sorgten in dieser Partie lediglich einige strittige Schiedrichterentscheidungen. Zuerst servierte Schiessling ein vermeintliches Ass, welches dann jedoch vom Umpire out gegeben wurde. Auch Ruckelshausen korrigierte nicht. Danach die umgekehrte Situation: Ein Ball von Ruckelshausen wird out gegeben, Schiessling retourniert, Ruckelshausen spielt den Ball ins Netz. Allerdings stellte sich nachher heraus, dass der Umpire den Ball gut gesehen hatte, der Punkt ging an den Tiroler. Schiessling holte sich dann im gleichen Game das zweite Brak, danach kam Ruckelshausen nicht mehr ins Spiel zurück. Zu gut bewegte Routinier Schiessling den Youngster.
Polessnig nach Kampf weiter
Die einzige Dreisatzpartie bei den Herren musste Wiespeiner-Bezwinger Markus Polessnig gegen Stefan Hirn bestreiten. Polessnig gewann den ersten Durchgang mit 6:3, bevor er den zweiten knapp im Tiebreak abgeben musste. Und auch im Entscheidungssatz wurde es spannend: Beide konnten bis zum 5:5 ihren Aufschlag halten, dann strauchelte Hirn. Beim Stand von 30:30 machte er einen Doppelfehler zum wohl schlechtesten Zeitpunkt, bekam das Break und verlor den Satz mit 5:7. Markus Polessnig muss nun gegen Schiessling ran.
Auch Qualifikant zwei out
Auch der zweite junge Qualifikant neben Richard Ruckelshausen hatte wenig Glück, ihm war Patrick Schmölzer einfach zu stark. Schmölzer siegte am Ende klar mit 6:4, 6:1. Damit gab er wie auch in den Runden zuvor gegen Alexander Tisch und Mario Tupy keinen Satz ab. Insgesamt verlor er nur 18 Games.
Lucky Loser verliert in zwei
Der dritte Überraschungsmann in der Runde der letzten Acht schied ebenfalls aus: Christian Kloimüllner. Der Lucky Loser unterlag der Nummer zwei des Turniers Max Raditschnigg. Auch Raditschnigg musste noch keinen Satzverlust hinnehmen, gegen Kloimüllner hieß es am Ende 6:3, 6:4. Er trifft nun auf Patrick Schmölzer.
Magg/Buchmayr wollen Favoriten ein Bein stellen
Im Doppelbewerb stehen drei der vier gesetzten Paare plangemäß im Semifinale. Wiespeiner/Kern-Bezwinger Christian Magg und Thomas Buchmayr bestätigten die starke Leistung des Vortags mit einem Sieg im knappsten aller Viertelfinalspiele gegen das OÖTV-Duo Egger/Hirn. Endergebnis: 6:1, 3:6, 7:5. Gegner um den Einzug ins Endspiel sind die topgesetzten Georg Novak und Markus Krenn, die nach anfänglichen Schwierigkeiten die Niederösterreicher Ronald Düller/Thiemo Maier mit 3:6, 6:3 und 6:3 bezwangen. Im zweiten Halbfinale duelliert sich die Jugend: Die Vorarlberger Hoffnungsträger Martin Fischer/Philipp Oswald fordern die an zwei gesetzten Patrick Schmölzer/Max Raditschnigg.
Kix, Walter, Schiechtl, Remis im Gleichschritt weiter
Keinerlei Mühe hatten die vier Halbfinalisten auf ihrem Weg in die Vorschlussrunde – Marion Walter gab mit 13 Spielen in drei Matches noch die meisten Games ab. Doch auch sie blieb in der Runde der letzten Acht völlig ungefährdet, schlug Jennifer Schmidt mit 6:2 und 6:4. Walter trifft nun auf die topgesetzte Daniela Kix, die in ihrem Viertelfinalspiel gegen Zita Horanyi nur ein Spiel abgab. Nicole Remis (2) setzte der Qualifikantin Veronika Sepp gar die Brille auf und untermauerte damit ein weiteres Mal ihre Anwartschaft auf den Titel. Remis bekommt es nun mit einer ebenfalls in Topform agierenden Tina Schiechtl zu tun, die Marielle Weihs (7) beim 6:2, 6:1 keine Chance ließ.
ap
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