Im Doppel-Semi war für Jürgen Endstation

Melzer/Waske unterliegen Black/Ullyett in zwei Sätzen.

Es war bei 1:2 aus der Sicht von Jürgen Melzer und dem Deutschen Alexander Waske, als dem Duo aus Zimbabwe Wayne Black und Kevin Ullyett das gelang, was bei den Australian Open 2005 zuvor keiner Doppelpaarung geglückt war: Sie breakten Jürgen Melzer zum 1:3. Das genügt - Black/Ullyett servierten Satz eins anschließend sicher mit 6:3 aus. In Durchgang zwei fiel auch Aufschlagriese Alexander Waske – Break auf 3:2, und wieder spielten die Doppelspezialisten den Satz sicher mit 6:4 nachhause.

Schade: Jürgen Melzer und Alex Waske.
Viele Eigenfehler von Melzer/Waske
"Ich war überrascht, wie gut Wayne Black aufgeschlagen hat, eigentlich hätten wir uns mehr bei seinem Service ausgerechnet. Und bei den wichtigen Punkten haben sie extrem solide gespielt", so Melzers Analyse. Die ungewohnt hohe Zahl an Eigenfehlern von ihm und Waske führte der Deutsch-Wagramer auf den Druck zurück, der durch die Breaks entstanden war. Black/Ulyett hingegen begingen kaum Eigenfehler und waren vor allem am Netz überlegen.

"Ein gutes Turnier"
"Ich hab Alex schon nach dem Matchball gesagt, es war ein gutes Turnier", meinte Jürgen bei seiner letzten Australian Open-Pressekonferenz 2005. "Im Einzel war vielleicht mehr drinnen als die dritte Runde, aber gegen Andy Roddick kann man verlieren. Ich hab ja nächstes Jahr wieder die Möglichkeit, auch im Einzel in die zweite Woche zu kommen."

Mit Knowle statt mit Peya?
Wie es mit dem Doppel Melzer/Waske weitergeht, ist noch unklar. Melzer hatte eigentlich mit Alex Peya vereinbart, bei den Grand Slams gemeinsam zu spielen, doch dieser war vor Australien nach seiner Knöcheloperation noch nicht fit. "Wir werden uns daheim zusammensetzen und darüber reden, ob und wo wir zusammen spielen", sagte Melzer, der im Falle eines Finaleinzugs vorhatte, verstärkt mit Waske anzutreten, um eine Chance auf das Doppel-Masters zu wahren. "Jetzt ist unser Ranking für die ATP-Events aber wohl zu schwach. Eventuell spiele ich aber gemeinsam mit Julian Knowle in Indian Wells und Miami", so Jürgen über seine nächsten Doppel-Pläne. Aber er betonte auch: "Das Doppel spiel' ich nur zum Spaß, wenn es gerade rein passt und ich einen guten Partner habe."

Peter und Peter aus Melbourne




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