Koubek gewinnt Lefty-Duell

Beim Masters-1000 Turnier in Miami überstand Stefan Koubek die erste Runde der Qualifikation. Yvonne Meusburger war chancenlos.

Der erste große Schritt Richtung Hauptbewerb ist getan: Stefan Koubek bezwingt zum Auftakt der Qualifikation Mischa Zverev mit 2:6, 6:1, 6:2. In 88 Minuten nahm der Kärntner mit dem Deutschen die Nummer zwei der Setzliste und 86 der Welt aus dem Bewerb. Damit feierte der 33-Jährige den vierten Sieg gegen einen Top-100 Spieler in diesem Jahr. Im Quali-Finale ist Koubek aufgrund seiner Leistungen in den letzten Wochen Favorit. Dort trifft er auf den Südafrikaner Kevin Anderson (ATP 114). Auf 24 gesetzt, schlug der 23-Jährige den Argentinier Juan Pablo Brzezicki in drei Sätzen.

Zehnter Antritt in Miami
Der Österreicher könnte sich in diesem Jahr zum insgesamt zehnten Mal bei den Sony Ericsson Open für den Hauptbewerb qualifizieren. Dort war Koubek bis jetzt eher weniger erfolgreich: Nur ein einziges Mal (2004) erreichte er die zweite Runde. 2010 können die Qualifikanten mit der Auslosung zufrieden sein - Nicolas Almagro (ATP 38) ist in Miami der bestklassierte Spieler der noch auf seinen Gegner wartet. Sollte Koubek auch im Quali-Finale als Sieger vom Platz gehen, kämen neben Almagro und einem anderen Qualifkanten folgende Gegner im Main-Draw in Frage: Potito Starace, Fabio Fognini, Pablo Cuevas, Philipp Petzschner, Michael Russel, Daniel Gimeno-Traver, Taylor Dent, Igor Andreew oder Paul-Henri Mathieu.

Bitteres Aus für Meusburger
Weniger gut verlief der Auftakt in Miami für Yvonne Meusburger. Die Vorarlbergerin verlor gegen Michaella Krajicek glatt mit 3:6, 2:6. Damit glich die Niederländerin, die in der Weltrangliste nach Verletzungspech und Formtiefs derzeit nur noch auf Platz 131 zu finden ist, im Head-to-head aus. Die erste Begegnung konnte „Meusi“ 2007 in Prag noch in drei Sätzen für sich entscheiden. Radikale Auswirkungen auf das Ranking bleiben vorerst aus – trotz des Verlustes der 14 Netto-Punkte vom Teneriffa-Viertelfinale 2009, wird sich die Dornbirnerin in den Top-100 halten können.



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