Drei Turniersiege in drei Wochen für Haas

Barbara Haas wird nächste Woche zu den besten 250 in der U18-Weltrangliste zählen und damit Österreichs drittbeste Spielerin dieser Wertung sein.

Österreichs Tennistalent Barbara Haas spielt 2010 eine bisher perfekte Saison. Die erst 13-Jährige feierte mit Salzburg, Abu Dhabi und Fujairah drei ITF-U18-Turniersiege in Folge und darf auf eine 16:0 Matchbilanz stolz sein. Haas: "Es ist natürlich super, dass es so gut gelaufen ist. Das hätte ich mir vorher nie träumen lassen."

13-Jährige als Jetsetterin
Noch am Abend ihres Finalspiels beim ITF-Kategorie-4-Turnier in Salzburg war Babsi mit Coach Helmut Fellner in die Vereinten Arabischen Emirate gereist. Schon 48 Stunden später, schlug sie bereits beim nächsten Turnier auf. "Barbara kann sich schnell auf geänderte Bedingungen einstellen", hatte ihr Coach noch vor dem Abflug gemeint. Und er sollte Recht behalten: Sein Schützling gewann alle zehn Einzelspiele und gab dabei insgesamt nur einen Satz ab. Fellner: "Es hat alles super gepasst. Mit drei Turniersiegen in Folge muss man als Coach zufrieden sein. Es war nicht immer leicht, denn gerade bei Kategorie-5-Turnieren sagt eine Setzung nicht viel aus, da viele ihr erstes Turnier bestreiten und man auch als gesetzte Spielerin auf starke Gegnerinnen treffen kann. Aber Babsi hat in den entscheidenden Partien ihre beste Leistung abgerufen."

Schon in den Top Drei
Auf Position 773 war Haas in ihre erste volle Saison auf der ITF-Tour gestartet. Dank ihrer außergewöhnlichen Erfolge wird sie nächste Woche zu den besten 250 in der U18-Weltrangliste zählen und damit Österreichs drittbeste Spielerin dieser Wertung sein. "Wir ruhen uns auf den Erfolgen jetzt natürlich nicht aus. Als neues Ziel haben wir uns die Top 200 der ITF-Weltrangliste bis Ende Juni gesteckt. Dann wäre Babsi im Sommer bei den meisten größeren Turnieren im Hauptbewerb", so ihr Coach.

Tschechien und nachschreiben
Schon nächste Woche wird Barbara Haas das Österreichische U14-Nationalteam beim Tennis Europe Winter Cup in Rakovnik (CZE) anführen. Gemeinsam mit Karoline Kurz und Julia Grabher wird sie unter der sportlichen Leitung von Helmut Fellner versuchen ins Finale einzuziehen, dass vom 19. bis 21. Februar an selber Stelle stattfinden wird. Danach sind vier Trainingswochen in Amstetten geplant. "Ich freu mich jetzt schon wieder auf Österreich", so Babsi, die als erstes zu den Schulbüchern greifen will: "Ich will jetzt alles nachschreiben, damit ich dann nach den Ferien wieder am letzten Stand bin!"


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