Toyota: Bittere Niederlage für Fischer

Der Vorarlberger vergab in Japan fünf Matchbälle und schrammte am zweiten Endspiel in Folge vorbei.

Martin Fischers Erfolgslauf beim 35.000+H-Event von Toyota endete im Semifinale. Der Wolfurter unterlag Uladzimir Ignatik mit 6:2, 6:7 und 3:6. Dem Weißrussen gelang damit die Revanche für die Viertelfinal-Niederlage in der Vorwoche in Yokohama. Dort hatte Fischer noch in drei Sätzen die Oberhand behalten.

Bitterer Matchverlauf
Fischer hatte auch diesmal durchaus Chancen die Partie zu seinen Gunsten zu entscheiden und in sein zweites Endspiel in Folge einzuziehen. Im zweiten Durchgang ließ er nicht weniger als acht Breakchancen und fünf Matchbälle ungenützt. Ignatik hingegen zeigte sich in der Entscheidung kaltschnäuziger: Er nutzte seine einzige Breakchance der Partie und fixierte den Einzug ins Endspiel. "Bitterer kann ein Match nicht laufen. Ich habe das Match einfach nicht zumachen können“, so ein enttäuschter Fischer.

Fischer vor Rückkehr unter Top 200
Mit dem Abschneiden in Toyota kann Fischer dennoch mehr als zufrieden sein. Neben 1755 Dollar an Preisgeld verdiente er auch 27 Nettozähler für sein ATP-Ranking und wird nach derzeitigem Stand in der kommenden Woche die Rückkehr unter die Top 200 schaffen.

Auch "Ossi" stark
Für den zweiten Vorarlberger war bereits im Viertelfinale Endstation; Philipp Oswald unterlag dem Deutschen Simon Stadler mit 4:6, 6:3 und 3:6. Ossi wird es wohl verkraften: Netto acht ATP-Punkte kommen nächste Woche auf das Konto des Vorarlbergers. Sein derzeitiges Career High (ATP 214) wird er somit um rund 10 Plätze toppen können.

Der Link zu den offiziellen Rastern aus Japan!


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