|
"AHM" scheitert in Wien
Andreas Haider-Maurer verliert nach solider Leistung gegen die Nummer sechs des 574.750 Euro-Events. Fischer/Oswald fodern im Doppel eine Weltklasse-Paarung.

Nach Stefan Koubek am Montag, hat es am Dienstag mit Andreas Haider-Maurer den zweiten Österreicher in der ersten Runde der 24. BA-TennisTrophy erwischt. Der 22-jährige Niederösterreicher unterlag dem Spanier Feliciano Lopez mit 4:6, 4:6 und blieb damit auch bei seiner zweiten Hauptbewerbs-Teilnahme in Wien ohne Erfolgserlebnis: Im Jahr 2007 hatte er sich dem zweifachen Stadthallen-Sieger Ivan Ljubicic ebenfalls in Runde eins geschlagen geben müssen.
Service-Schwäche bei "AHM"
Haider-Maurer haderte nach der Partie besonders mit seiner Aufschlagleistung: "Das Service ist normalerweise eine Stärke von mir, heute hat es mich aber einenhalb Sätze lang im Stich gelassen. Wenn man immer über den zweiten Aufschlag gehen muss, kann man gegen einen Top-Mann wie Lopez nur schwer bestehen", so der Zwettler, der lediglich 46 Prozent seiner ersten Aufschläge ins Feld brachte.
Südamerika-Tour und Salzburg zum Saisonabschluss
Trotz der Niederlage konnte er seiner dritten Hauptbewerbs-Teilnahme auf der ATP-Tour auch Positives abgewinnen. "Solche Partien sind enorm wichtig, um Erfahrung zu sammeln." Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist "AHM" einigermaßen zufrieden: "Besonders in der ersten Jahreshälfte habe ich gut gespielt. Danach konnte ich wegen einer Sohlenverletzung zwei Monate kaum spielen." In den kommenden Wochen geht Haider-Maurer noch bei drei Challenger-Turnieren in Südamerika sowie beim Challenger in Salzburg an den Start.
Starke Leistung von Fischer/Oswald bleibt unbelohnt
Im Doppelbewerb scheiterten am Dienstag Philipp Oswald und Martin Fischer ebenfalls in Runde eins. Das Vorarlberger-Duo, das zuletzt drei Turniersiege auf Challenger-Ebene gefeiert hatte, unterlag Marcin Matkowski und Mariusz Fyrstenberg mit 4:6, 6:7. Die Polen, die im Team-Ranking derzeit auf Platz neun liegen und um einen Platz beim Masters in London kämpfen, zeigten sich besonders in den heiklen Phasen nervenstärker: Während Fischer/Oswald sieben Breakchancen ungenutzt ließen, verwerteten Fyrstenberg/Matkowski eine ihrer zwei Möglichkeiten.
Der Link zu den offiziellen Rastern aus Wien!
zurück zur Übersicht
|
|
|
|
|