Linz: Top-Trio bleibt im Titelrennen

Petra Kvitova überrascht beim 220.000 Dollar-Turnier in Linz die auf vier gesetzte Carla Suarez Navarro.

Die ersten Drei der Setzliste Flavia Pennetta, Agnieszka Radwanska und Yanina Wickmayer sowie Außenseiterin Petra Kvitova haben am Freitag den Sprung in das Semifinale des Generali Ladies Linz geschafft. In der Vorschlussrunde kommt es nun zum großen Schlager zwischen der topgesetzten Pennetta und US-Open-Halbfinalistin Wickmayer. Während der Ausgang dieser Partie völlig offen ist, geht Radwanska gegen Kvitova als Favoritin auf den Platz.

Nummer eins mit Startschwierigkeiten
Pennetta benötigte im Viertelfinale eine gewisse Anlaufzeit, um gegen die Rumänin Ioana Raluca Olaru auf Touren zu kommen. Am Ende feierte die Nummer eins des Turniers aber einen souveränen 7:5, 6:2-Erfolg. „Ich habe mich heute besser gefühlt als gestern. Sie hat sehr gut gespielt, vor allem im ersten Satz, doch dann hat sie Probleme mit ihrem Service bekommen", meinte Pennetta, die ebenso wie Radwanska noch um einen Startplatz bei den Sony Ericsson Championships ab 26. Oktober in Doha kämpft.

Wickmayer problemlos
Die nächste Hürde auf dem Weg dorthin ist Yanina Wickmayer, die gegen Sara Errani (ITA/8) mit 7:5, 6:3 die Oberhand behielt. Im ersten Durchgang konnte die Italienerin beim Stand von 5:4 und eigenem Aufschlag noch drei Satzbälle abwehren, doch nachdem die Belgierin die vierte Chance zum 7:5-Satzgewinn verwertete, hatte Errani dem druckvollen Spiel Wickmayers nichts mehr entgegenzusetzen.

Drittes Semifinale in Serie für Radwanska
Agnieszka Radwanska "rächte" ihre Schwester Urszula, die tags zuvor gegen Lucie Safarova im Achtelfinale verloren hatte. Die tschechische Weltranglisten-41. setzte der Polin, die nach dem Halbfinale in Tokio und dem Endspiel in Peking nun auch in Linz in der Vorschlussrunde steht, gehörig zu. Safarova ließ im Tiebreak des zweiten Durchgangs beim Stand von 6:4 zwei Satzbälle ungenützt. Radwanska machte es ihrerseits besser und verwertete nach 1:41 Stunden den vierten Matchball zum 6:3, 7:6 (11/9).

Radwanska gegen Außenseiterin
"Zu Beginn der Partie hat sie einige Fehler gemacht, deshalb habe ich schnell mit 5:1 geführt. Doch dann hat sie immer besser zu spielen begonnen, und es wurde ein richtig enges Match. Wäre die Partie in einen dritten Satz gegangen, hätte ich mit Sicherheit Schwierigkeiten bekommen, daher habe ich mich bei ihren Satzbällen sehr konzentriert", sagte die Weltranglisten-Zehnte. Gegnerin im Kampf um einen Platz im Finale ist die Tschechin Petra Kvitova, die sich gegen Carla Suarez Navarro (ESP/4) mit 7:5, 6:4 durchsetzte.

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